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| 15:47 Uhr

Spitzenplätze bei der Unterstützung für Studienanfänger
Gute Noten für BTU im Hochschulranking

FOTO: DC / M. Behnke
Cottbus. Gute Noten haben Studiengänge der BTU Cottbus-Senftenberg beim neuen Hochschulranking von Zeit und CHE bekommen – wenn auch nicht in allen Bereichen. Von Bodo Baumert

Über 150 000 Studenten wurden befragt, 300 Universitäten und Hochschulen bewertet. Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung „Die Zeit“ bietet den umfassendsten Überblick über Studienangebote in Deutschland. Im jüngsten Ranking, das am Dienstag veröffentlicht wurde, kann die Brandenburgisch Technische Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) in einigen Bereichen punkten.

„Insbesondere werden mit den Ranking-Ergebnissen unsere intensiven Anstrengungen honoriert, um einen erfolgreichen Studieneinstieg zu ermöglichen und Studierende in den ersten Semestern zu begleiten“, sagt Professor Matthias Koziol, Vizepräsident für Lehre und Studium an der BTU.

So könne die BTU im Fach Architektur beispielsweise mit ausgezeichneter Unterstützung am Studienanfang ebenso punkten wie bei der internationalen Ausrichtung im Bachelorstudium. „Die Studierenden schätzen unter anderem die Ausstattung ihrer Arbeitsplätze sowie die Angebote zur Berufsorientierung“, teilt die BTU mit. Im Bauingenieurwesen gab es ebenfalls Platzierungen in der Spitzengruppe für die Betreuung und das Ausmaß der Verzahnung der Lernorte. „Bei den positiven Bewertungen durch die Studierenden stehen die Betreuung, der Wissen-schaftsbezug und die räumlichen Möglichkeiten ganz oben“, informiert die BTU weiter. Das gilt auch für den Standort Senftenberg.

In vielen Bewertungskategorien landen Lausitzer Studienangebote allerdings auch nur im Mittelfeld, etwa bei der internationalen Ausrichtung im Bachelor Architektur (drei von zehn Punkten).

In der Schlussgruppe findet sich die BTU etwa bei den Promotionen pro Professor im Maschinenbau oder den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler bei den Bauingenieuren.

Und so schneidet die BTU in den einzelnen Fächern konkret ab. Aufgeführt sind jeweils die Testfelder, in denen die BTU zur Spitzengruppe im deutschlandweiten Vergleich gehört.

Architektur: Prüfungen, Angebote zur Berufsorientierung, Räume, Ausstattung der Arbeitsplätze, Unterstützung am Studienanfang, Internationale Ausrichtung im Bachelorstudium.

Bauingenieurwesen: Betreuung durch Lehrende, Wissenschaftsbezug, Räume, Ausmaß der Verzahnung der Lernorte im dualen Studium, Unterstützung am Studienanfang.

Elektrotechnik und Informationstechnik: Studienorganisation, Räume Ausstattung, Praktikumslabore, Unterstützung am Studienanfang.

Ingenieurwissenschaften: Unterstützung am Studienanfang, Internationale Ausrichtung im Masterstudium.

Maschinenbau: Unterstützung am Studienanfang.

Umwelttechnik: Unterstützung am Studienanfang.

Verfahrenstechnik: Unterstützung am Studienanfang.

Werkstofftechnik: Unterstützung am Studienanfang, Internationale Ausrichtung im Masterstudium.

Biotechnologie: Studienorganisation, Räume, Abschlüsse in angemessener Zeit (grundständiges Studium), Abschlüsse in angemessener Zeit (Masterstudium), Unterstützung am Studienanfang.

Elektrotechnik und Informationstechnik: Abschlüsse in angemessener Zeit (grundständiges Studium), Ausmaß der Verzahnung der Lernorte im dualen Studium Unterstützung am Studienanfang, Kontakt zur Berufspraxis im Bachelorstudium, Kontakt zur Berufspraxis im Masterstudium.

Maschinenbau: Ausmaß der Verzahnung der Lernorte im dualen Studium, Unterstützung am Studienanfang, Kontakt zur Berufspraxis im Bachelorstudium, Kontakt zur Berufspraxis im Masterstudium, Forschungsgelder pro Professor.

Mit dem Hochschulranking bietet das CHE Studieninteressierten seit über 20 Jahren Informationen und Transparenz für mehr als 30 Fächer. Jedes Fach wird im Dreijahresrhythmus neu bewertet. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE: „Das Hochschulranking fragt die Studierenden, wie die Bedingungen an ihrer Hochschule wirklich sind. Damit bekommen die aktuell Studierenden eine Stimme und die Studieninteressierten wichtige Auskünfte aus allererster Hand, was sie an den jeweiligen Hochschulen erwartet.“