Zuvor schaut sich ein Gutachter im Bad um. Laut Lagune-Geschäftsführer Jens Hackbart geht es dabei um das Beweissicherungsverfahren. Mit diesem sollen die Baumängel an dem im Jahr 2007 für rund 16,5 Millionen Euro eröffneten Bad dokumentiert werden. Die Stadt will damit vor Gericht ihre Schadensersatzansprüche belegen.

Der Gutachter wird sich laut Hackbart dabei die Wasseraufbereitungsanlage anschauen. Dafür würden Farbtests in dem Schwimmbecken vorgenommen. "Ein Techniker sorgt am Abend zuvor dafür, dass kein Chlor im Becken ist", beschreibt Hackbart das Verfahren. Durch eine ungefährliche Farbe im Wasser an den Einströmdüsen soll anschließend aufgezeigt werden, wie sich das Chlor im Becken verteilt und ob die Anlage dabei ordnungsgemäß arbeitet.

In der Zeit von 7.30 bis 12 Uhr können deshalb an diesem Tag die Schwimmbecken sowohl für den Schul- und Vereinssport als auch für den öffentlichen Badeverkehr nicht genutzt werden. Die Saunalandschaft ist laut Lagune allerdings uneingeschränkt nutzbar. Als Entschädigung gibt es bis 12 Uhr auf alle Saunapreise einen Rabatt, so der Cottbuser Lagune-Chef.