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| 17:29 Uhr

Nach 15-monatiger Bauzeit
Freie Fahrt auf der L50

Der Kolkwitzer Bürgermeister Karten Schreiber (von links), der Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebes Straßenwesen Dr. Albrecht Klein, die Infrastrukturministerin des Landes Brandenburg Kathrin Schneider, der Geschäftsführer der LWG Cottbus Marten Eger  und die Landtagsabgeordneten Kerstin Kircheis (SPD) und Roswitha Schier(CDU)  weihten gestern in Anwesenheit von Gulbener Anwohnern und Bauleuten die Ortsdurchfahrt Gulben nach knapp 15-monastiger Bauzeit ein.
Der Kolkwitzer Bürgermeister Karten Schreiber (von links), der Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebes Straßenwesen Dr. Albrecht Klein, die Infrastrukturministerin des Landes Brandenburg Kathrin Schneider, der Geschäftsführer der LWG Cottbus Marten Eger  und die Landtagsabgeordneten Kerstin Kircheis (SPD) und Roswitha Schier(CDU)  weihten gestern in Anwesenheit von Gulbener Anwohnern und Bauleuten die Ortsdurchfahrt Gulben nach knapp 15-monastiger Bauzeit ein. FOTO: Marion Hirche
Gulben. Gulbener Ortsdurchfahrt wurden am Mittwoch auch offiziell eröffnet. Von Marion Hirche

Die Leidenszeit der Gulbener und der vielen Menschen, die vom Cottbuser Süden in den Spreewald wollten, hat nach knapp 15-montiger Bauzeit ein Ende: Die Ortsdurchfahrt durch Gulben wurde am Mittwoch wieder offiziell freigegeben. Die Infrastrukturministerin Kathrin Schneider schnitt zusammen mit dem Vorstandsvorsitzendes des Landesbetriebes Straßenwesen, dem Geschäftsführer der LWG Cottbus Marten Eger und mit dem Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber symbolisch das rot-weiße Band durch.

Mit rund 1,5 Millionen Euro wurden die 1700 Meter lange Ortsdurchfahrt auf der L 50 komplett saniert. Es wurde der Asphaltoberbau der Fahrbahn einschließlich der Einbindungen aller Kreuzungen und Einmündungen erneuert. Für die in der Baustelle befindlichen Durchlässe sind Ersatzbauwerke entstanden. Es gibt eine bessere Fahrbahnentwässerung durch die Neuverlegung der Regenentwässerung.. Gleichzeitig hat die Lausitzer Wasser Gesellschaft (LWG) die Trinkwasserleitung und alle Hausanschlüsse erneuert. Allein dieses Cottbuser Unternehmen hat hier in den Bau 270 000 Euro investiert. Von den 1,5 Millionen Euro kamen 1,3 Millionen vom Land als Fördermittel. Die Großgemeinde hat 40 000 Euro beigesteuert. „Die Ortsdurchfahrt Gulben ist eines der Projekte im 100 Millionen Programm. Damit ist wieder eine Maßnahme beendet. Wir haben den Schwerpunkt auf Ortsdurchfahrten gelegt“, erklärte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider bei der gestrigen Eröffnung und dankte den Baubetrieben für die Leistung und den Anwohnern für das Verständnis. Der Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber hob die große Bedeutung dieser Straße für die Großgemeinde hervor, bedankte sich bei allen Beteiligten und wünschte auch den in Mitleid gezogenen Unternehmen nun recht schnelle Erholung.

Einige Bürger des Ortes hoffen, dass die noch vorhandenen Baumängel noch beseitigt werden. „Mit der Qualität kann man nicht überall zufrieden sein“, meinte Helmut Zernick stellvertretend für einige Anwohner der Straße. Nach erfolgter Eröffnung rollte als eines der ersten Fahrzeuge der Lininbus nach Müschen wieder Richtung Ortsausfahrt durch das Dorf.

Ministerin Kathrin Schneider fand auch Worte für die anwesenden Vertreter der Kolkwitzer Initiative für die Bahnhaltepunkte Kolkwitz und Kunersdorf. Sie skizzierte wie Schritt für Schritt eine Verbesserung des Bahnpendelverkehrs nach Berlin gelingen soll. Bereits ab Dezember wird es mit dem Fahrplanwechsel einen zusätzlichen Pendelzug zwischen Lübben und Cottbus geben, der allerdings nur ein erster Schritt sei. Die Ministerin brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass durch die Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Roswitha Schier (CDU) und der verkehrspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion Kerstin Kircheis die Infrastrukturstrategie vom Landesparlament mitgetragen wird.