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| 18:04 Uhr

Burg
Andreas Pampa übersetztdas Erlebte in farbige Töne

„Malen ist Arbeit. Aber es lohnt sich – für den Maler und im besten Fall auch für den Betrachter“, lädt Andreas Pampa in die Ausstellung im Burger Amtsgebäude ein.
„Malen ist Arbeit. Aber es lohnt sich – für den Maler und im besten Fall auch für den Betrachter“, lädt Andreas Pampa in die Ausstellung im Burger Amtsgebäude ein. FOTO: Amt Burg / Kerstin Möbes
Burg. Guhrower Künstler stellt im Amtsgebäude Burg aus.

„Zwischentöne“ heißt die neue Ausstellung in den Fluren des Amtes Burg. Gezeigt werden Landschaften, Akte und Collagen des Guhrower Künstlers Andreas Pampa.

„Das Malen ist eine Möglichkeit, mich mit dem Leben und der Welt auseinanderzusetzen und das Gesehene, oder viel mehr noch das Erlebte, in farbige Töne zu übersetzen“, sagt Andreas Pampa. „Es ist ein intensives Suchen, aber ich würde das Wonach offenlassen.“

Der 60-jährige Ergotherapeut malt seit seiner Kindheit. „Schuld“ daran, dass er auch nach der Schulzeit nicht vom Malen lassen konnte, war sein Lehrer für Kunsterziehung, Herr Nagora. Im Zirkel von Gerhard Knabe († 2005) konnte er sich künstlerisch weiterentwickeln. Eng arbeitet Andreas Pampa bis heute mit Hans-Georg Wagner zusammen, mit dem ihn ein freundschaftliches Verhältnis verbindet „Wir arbeiten zusammen, tauschen uns über unsere Arbeiten aus“, erzählt der Guhrower.

Als im Berufsleben stehender Familienvater ist die Zeit für die Malerei oft knapp bemessen.  Seit etwa 15 Jahren nutzt Andreas Pampa einen Teil seines Urlaubs, etwa in einem Künstleratelier in Beeskow, um ohne große Ablenkung Raum fürs Malen zu haben. „Das erlebe ich als wichtige Zeit.“ Hier entstehen auch die meisten Arbeiten.

Überwiegend arbeitet Andreas Pampa mit Öl, aber auch mit Tusche, Zeichnungen, Mischtechniken und Collagen entstehen. Und so zeigt die Ausstellung im Amtsgebäude auch eine Vielfalt seiner Arbeiten. Der Betrachter kann impressionistische Landschaften entdecken, aber auch Collagen, die ein ganzes Orchester zum Leben erwecken.

Mit den Jahren und der Erfahrung, die Lockerheit und Sicherheit brachten, hätten sich seine Bilder verändert, sagt der 60-Jährige. Die Farben seien frischer, intensiver geworden und die Herangehensweise mutiger. „Ich freue mich auf die kommenden Jahre.“

Zu sehen ist die Ausstellung „Zwischentöne“ bis zum Jahresende in der Amtsverwaltung Burg, Hauptstraße 46, zu deren Öffnungszeiten:                                                                  Montag/Mittwoch 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr ; Dienstag 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr; Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr; Freitag 9 bis 11.30 Uhr

(red/pos)