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Großväter und Enkel auf der Bühne

Die Lindenmusikanten aus Limberg spielen seit 25 Jahren zusammen. Mit einem furiosen Konzert unterstützt von ihrem musikalischen Nachwuchs eröffneten sie jetzt in Kolkwitz ihr Jubiläumsjahr.
Die Lindenmusikanten aus Limberg spielen seit 25 Jahren zusammen. Mit einem furiosen Konzert unterstützt von ihrem musikalischen Nachwuchs eröffneten sie jetzt in Kolkwitz ihr Jubiläumsjahr. FOTO: Hirche/jul1
Kolkwitz. Die Lindenmusikanten aus Limberg sind jetzt mit einer großen Gala mit neuen und alten Hits in ihr 25. Auftrittsjahr gestartet. Marion Hirche/jul1

"Vor 25 Jahren hieß es ‚von uns für uns' und so haben sich Limberger Musiker zusammengefunden und sind erstmals bei der 600-Jahr-Feier von Limberg am 16. Juni 1989 zusammen aufgetreten", erinnerte Antje Jank, charmante Moderatorin des Ensembles bei dem Kolkwitzer Konzert an die Geburtsstunde der Lindenmusikanten. Noch vier Lindenmusikanten der ersten Stunde waren bei dem musikalischen Nachmittag in der Kolkwitzer "Eisenbahn" dabei: Posaunist Arthur Buder, Flügelhornist Hans-Joachim Schiemenz, Sängerin Elvira Rublack und Gitarrist und Sänger Kai Nube. Aber auch die jüngste Lindenmusikanten-Generation stand mit auf der Bühne. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Nachwuchs auszubilden und sorgen so auch für die Zukunft unseres Vereins", betonte der Vereinsvorsitzende Arthur Buder.

Trompeter Carsten Klabunde und Posaunist Alexander Nerlich sind Schüler von Arthur Buder und gehören zur Stammbesetzung der Limberger. Mittlerweile stehen auch seine Enkel Tobias und Florian mit auf der Bühne. Baritonspieler Florian glänzte sogar mit einem Duett mit dem musikalischen Leiter der Lindenmusikanten Harald Hoffmann. Noch zwei "Li-Mu"-Enkel standen im Nachwuchsblock mit auf der Bühne: Die Enkelsöhne von Hans-Joachim Schiemenz Marlon und Benito mit ihrer Trompete. Antje Jank fand in ihrer Moderation auch eine gute Begründung, warum so oft Enkel das Hobby ihrer Großeltern übernehmen: "Großeltern haben einfach mehr Zeit und meist auch mehr Geduld mit den Kindern ihrer Kinder."

Das Konzert beinhaltete Standards, wie die Ambosspolka, Show-Musik wie das Froschkonzert, einfühlsame Lieder, wie die "Rose" dargeboten von Elvira Rublack und Neues, wie die Darbietung des Saxofon-Quartetts der Lindenmusikanten. Ein besonderer Höhepunkt war der Lausitzer Walzer, ein Lied, dass zu einem in der Lausitzer Rundschau veröffentlichten Gedicht 1999 uraufgeführt wurde.

Das nächste Konzert mit den Lindenmusikanten gibt es am 1. Mai in Leipe und am 11. Mai spielen sie in Briesen.