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| 19:30 Uhr

Kolkwitz
Verdienstvolle Bürger zum Jubiläum geehrt

Acht Einwohner von Kolkwitz wurden im Rahmen des Festakts zum 25-jährigen Bestehen der Großgemeinde in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“ am Freitagabend für ihr Engagement ausgezeichnet.
Acht Einwohner von Kolkwitz wurden im Rahmen des Festakts zum 25-jährigen Bestehen der Großgemeinde in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“ am Freitagabend für ihr Engagement ausgezeichnet. FOTO: Marion Hirche
Kolkwitz. Großgemeinde Kolkwitz feiert 25-jähriges Bestehen. Von Marion Hirche

Mit einem festlichen Abend in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“ in Kolkwitz würdigte die Großgemeinde Kolkwitz ihr 25-jähriges Bestehen. Seit dem 5. Dezember 1993 ist die 17-Ortsteile-Gemeinschaft die älteste Großgemeinde Ostdeutschlands. Zum Festakt waren verdiente Bürger, ehemalige und derzeitige Kommunalpolitiker, Vertreter von Vereinen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen.

Bürgermeister Karsten Schreiber beschrieb in seiner Rede, dass der Weg bis zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung einer Großgemeinde im Sommer 1992 kein einfacher war. Erst im Dezember 1993 wurde der Kolkwitzer Weg offiziell besiegelt. „Unsere Entwicklung kann sich sehen lassen. Zu den Höhepunkten gehörte die Einweihung des Kolkwitz-Centers 1995. Aber auch die Gewerbegebiete haben sich Dank der Wirtschaftsförderung Wildemann sehr gut entwickelt. Die Ortsteile sind zusammengewachsen. Wenn wir jetzt noch das Mehrzweckgebäude in Hänchen bauen, dann sind alle Ortsteile bedacht“, sagte der Bürgermeister zur Bilanz.

Verdienstvolle Bürger wurden geehrt. Laudatoren übernahmen die Vorstellung der Ausgezeichneten. Hauptamtsleiterin Martina Rentsch übernahm die Würdigung des langjährigen Bürgermeister der Großgemeinde Fritz Handrow: „Er war von der Großgemeinde überzeugt. Fritz Handrow hat das Kolkwitzer Modell forciert. Er ist ein Mann voller Tatendrang, wurde dreimal gewählt. Er hat aus Kolkwitz eine anerkannte Kommune im Land Brandenburg gemacht, einen stabilen und verlässlichen Partner des Kreises und er hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen.“ Letzteres bestätigte der Mann dann auch gleich: „Ich habe mich ja jetzt ein halbes Jahr rar gemacht, aber das soll in Zukunft nicht so bleiben.“

Gedankt wurde auch Andreas Petzold, der bis 2008 Gemeindevorsteher war und Hans-Georg Zubiks, der diese Funktion jetzt inne hat. Über Jürgen Schiemenz aus Limberg sagte Laudator Mario Müller: „Jürgen Schiemenz hat immer einen Plan. Mit ihm kann man alles bauen, nur keine Luftschlösser.“ Klaus Bramke aus Krieschow wurde als Kommunalpolitiker, Organisator der Fastnacht, Kleintierzüchter, Kirchenratsmitglied und Feuerwehrmann mit ehrenden Worten von Maik Sawitzki bedacht: Es ging ihm immer um die Sache, er meinte immer, lasst uns was Vernünftiges machen.“

Der Kolkwitzer Gerhard Zilz wurde für seine Veröffentlichungen über Kolkwitz gewürdigt. Er sagte nach der Urkunden- und Blumenübergabe: „Ich habe schon viele Anerkennungen im Leben bekommen, aber diese gehört zu den wichtigsten.“ Ausgezeichnet wurde auch der Mitbegründer des Eichower Radfahrvereins, der Ortswehrführer Rainer Roblick, das „Kackrower Original“ Joachim Oertel. Letzterer wurde für sein Engagement für das Kackrower Dorfgemeinschaftshaus und für die Organisation der Ortsvorstehertreffen geehrt. Zu den acht Geehrten gehörte auch Manfred Jentsch, der  für sein Wirken in der Kommunalpolitik und im Karnevalsverein gewürdigt wurde.