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| 01:33 Uhr

Großeinsatz gegen Autoschieber in Cottbus und Spree-Neiße

Auf einem Rastplatz an der Autobahn A12 unweit von Frankfurt (Oder) überprüfen zwei Zollbeamte den Fahrer eines polnischen Kleintransporters. Die Kriminalität in der Grenzregion zu Polen ist wieder gestiegen
Auf einem Rastplatz an der Autobahn A12 unweit von Frankfurt (Oder) überprüfen zwei Zollbeamte den Fahrer eines polnischen Kleintransporters. Die Kriminalität in der Grenzregion zu Polen ist wieder gestiegen FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Cottbus. 283 Fahrzeuge und 372 Personen sind am Dienstag bei einem Großeinsatz der Polizei kontrolliert worden. Beamte des Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße hatten gemeinsam mit der Bundespolizei und der Landeseinsatzeinheit auf der Autobahn A15 und der B 97 vorrangig Autoschieber im Visier. sh

Laut Polizeisprecher Torsten Wendt wurden 35 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Außerdem hätten die Beamten einen Schlagstock sichergestellt und eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

Ein Pkw Audi durchbrach laut Wendt mit einer Geschwindigkeit von 188 km/h eine Kontrollstelle in Richtung Polen. Es sei nicht gelungen, dieses Fahrzeug vor der Grenze zu stellen. Entkommen sei auch der Fahrer eines offenbar gestohlenen Pkw Mazda.

Vorläufig festgenommen wurde laut Wendt hingegen der Fahrer eines VW Multivan. Dieser hatte in Cottbus-Süd die Autobahn verlassen und sich so der Kontrolle entzogen. In Gallinchen sei er dann gestellt worden.