400 Hektar Wald haben seit Donnerstagmorgen in der Lieberoser Heide in Flammen gestanden. Die Feuerwehren der Region waren mit einem Großaufgebot im Einsatz – und erfolgreich. Am Freitag konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht, der Einsatz gegen 18 Uhr beendet werden.

Laut Leitstelle wurden die Flächen an den Eigentümer übergeben, mit der Auflage, für drei tage Brandwachen aufzustellen. Für die Feuerwehren ist der Einsatz damit zunächst beendet. Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der angekündigten Wind am Nachmittag bleibt die Leitstelle aber in Alarmbereitschaft. Sobald Rauch gemeldet wird, werde man mit allen verfügbaren Kräften ausrücken.

Für die Wehren der Region war der Einsatz ein Kraftakt. Zunächst hatten Feuerwehren aus Spree-Neiße und Cottbus die Löscharbeiten übernommen, unterstützt aus LDS. Am Freitag kamen dann Elbe-Elster und OSL zur Hilfe, mit Unterstützung aus Sachsen. Am Freitagnachmittag waren laut Feuerwehr noch 110 Einsatzkräfte bei dem Brandgebiet sowie 33 Löschfahrzeuge. Auch der Hubschrauber der Bundeswehr sei geflogen.

Weil in der Lieberoser Heide wegen des ehemaligen Truppenübungsplatzes noch viel Munition vermutet wird, konnten viele Brandflächen nicht direkt betreten werden. Das erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich.

Bildergalerie Großbrand in der Lieberoser Heide.Einsatzzentrale und Konzentrierungsraum für die am Freitagmorgen herangekräften frischen Einsatzkräfte zwischen Peitz und Lieberose