ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:49 Uhr

Feuerwehreinsatz in Cottbus
Großalarm der Feuerwehr in Sandow

Cottbus. Donnerstagmorgen ist ein Großaufgebot der Cottbuser Feuerwehr nach Sandow in die Muskauer Straße ausgerückt. Ein Anwohner hatte die Einsatzkräfte wegen starken Gasgeruchs verständigt. Das erwies sich als Fehlalarm. Gestunken hat es trotzdem. Doch der Geruch wehte von ganz woanders her. Am Nachmittag kann es nochmals müffeln. Von Peggy Kompalla

Die Cottbuser Feuerwehr ist am Donnerstag um 8.27 Uhr mit sieben Feuerwehr-Fahrzeugen, einem Rettungs- und einem Notarztwagen nach Sandow in die Muskauer Straße geeilt. Der Grund: Gasgeruch. Darüber informiert Leitstellen-Lagedienstleiter Lutz Freudenberg. Er erklärt: „Wir gehen immer vom Schlimmsten aus und müssen vorbereitet sein.“ Deshalb das große Aufgebot. „Doch vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehleinsatz handelte.“ Der Geruch wehte demnach aus Richtung Heizkraftwerk herüber. „Dort fanden Reparaturarbeiten statt“, so Freudenberg.

Die Arbeiten hatten allerdings nichts mit dem Heizkraftwerk zu tun, wie die Stadtwerke auf RUNDSCHAU-Nachfrage mitteilen. Allerdings war der Gasnetzbetreiber NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg ganz in der Nähe mit Wartungsarbeiten an Gasleitungen beschäftigt. Unternehmenssprecher Carsten Döring erklärt: „Dabei handelte es sich um eine geplante und angemeldete Kontrolle einer Schiebergruppe.“ Dafür wurde aus einem Leitungsabschnitt das Gas kontrolliert in die Umgebung abgelassen. Den Gasgeruch hat der Wind am Donnerstagmorgen nach Sandow weitergetragen. Die Arbeiten sind am Donnerstagvormittag abgeschlossen worden. Allerdings war für den Nachmittag noch einmal Müffel-Alarm angekündigt. Denn da wollte NBB die Luft aus dem gewarteten Leitungsabschnitt auslassen und wieder mit Gas befüllen.