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| 14:41 Uhr

Blutspendeaktion
Das Rote Kreuz zapft ordentlich ab

Linda Gähler (18) kam als Erstpenderin in den Lausitz Park. Rechts im Bild: Blutspender Hans-Uwe Fiebig.
Linda Gähler (18) kam als Erstpenderin in den Lausitz Park. Rechts im Bild: Blutspender Hans-Uwe Fiebig. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Cottbus sah Rot: Zum 22. Mal fand am Samstag im Lausitz Park Groß Gaglow die größte Blutspendeaktion im Süden Brandenburgs statt. Von Michael Helbig

Erneut stoppten am vergangenen Samstag zwei motorisierte Schwergewichte mit besonderem Auftrag auf dem Parkplatz des Lausitz Parks. In den DRK-Blutspende-Mobilen und in den Räumen des Center-Managements hatten Cottbuserinnen und Cottbuser an diesem Tag wieder die Möglichkeit, Leben zu retten. Und sie machten davon reichlich Gebrauch: 307 Vollblutspenden sind im Laufe des Samstags abgenommen worden, darunter waren auch 34 Erstspender.

Zu jenen, die die Möglichkeit nutzten, Gutes zu tun, gehörte auch Manfred Rothe aus Cottbus. Eigentlich spendet er regelmäßig Blutplasma, doch da er am Samstag mit seiner Frau zum Einkaufen im Lausitz Park unterwegs war, hatte er gleich die Gelegenheit genutzt und sich in einem der beiden DRK-Blutspende-Trucks Blut abnehmen lassen. „Ich bin hier, weil mit den Blutspenden Leben gerettet werden kann. Egal, wer meine Spende bekommt. Und vielleicht brauche ich ja selbst einmal eine Blutkonserve“, erzählte Manfred Rothe, während auf der Nachbar-Liege der Cottbuser Frank Groba von Schwester Doreen zur Ader gelassen wurde. Frank Groba hat bereits mehr als 40 Mal Blut gespendet und weiß, dass ein halber Liter Blut manchmal Leben retten kann, denn er ist ehrenamtlich im Katastrophenschutz tätig. „Blut kann eben nicht künstlich ersetzt werden, deshalb zählt jede Spende“, erzählte er. Auch in den Räumen des Center-Managements herrschte am Samstag großer Andrang. Zu den Erstspenderinnen an diesem Tag zählte Linda Gähler aus Cottbus. Sie war vor Kurzem 18 Jahre geworden und konnte somit am Samstag zum ersten Mal Blut spenden. „Ich wollte es mal ausprobieren, und wenn ich es heute gut vertrage, werde ich bestimmt wieder kommen. Schließlich kann ich mit meiner Blutspende Menschen, die krank sind, unterstützen.“

Annett Smolka, Hauptabteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zeigte sich mit dem Ergebnis der diesjährigen Sommer-Blutspendeaktion im Lausitz Park zufrieden:„Wir freuen uns über die große Unterstützung, die wir von Beginn an bei dieser wichtigen Aktion erfahren haben. Jede Spende zählt im Interesse der Patienten, die in den Kiniken unserer Region auch in den Sommerferien auf die Behandlung mit Blutpräparaten angewiesen sind.“