| 17:04 Uhr

Sondierungen
Gro-Ko-Zustimmung aus der Lausitz

Die Finale Fassung der Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU,CSU und SPD.
Die Finale Fassung der Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU,CSU und SPD. FOTO: Maurizio Gambarini / dpa
Cottbus. Die Sondierungsvereinbarung für eine Große Koalition stoßen in der Lausitz auf Zustimmung. Aus SPD und Union gibt es positive Stimmen. Von Bodo Baumert

„Mit dem Sondierungspapier wurde der thematischen Rahmen abgesteckt, der Feinschliff, die Regelung von Detailfragen, muss im Zuge von Koalitionsverhandlungen erfolgen. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass der Parteitag am 21. Januar hierfür den Weg öffnet“, erklärt der frisch wiedergewählte Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Spree-Neiße, Ulrich Freese. Die Diskussionsbeiträge beim Treffen der SPN-Sozialdemokraten am Freitag hätten deutlich gemacht, „dass diese angedachte Schrittfolge richtig ist und den Mitgliedern am Ende von Koalitionsverhandlungen, wie vor vier Jahren, der Vertragsentwurf zur Abstimmung vorgelegt werden kann“, so Freese.

Aus der CDU meldete sich am Montag der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze. Er lobt vor allem die Aufgabe des Klimaziels für das Jahr 2020. Das sei kein Scheitern. „Vielmehr macht diese lange überfällige Entscheidung den Weg frei für eine realistische, rationale und weniger dogmatische Klimapolitik“, so Schulze.

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) unterstützt eine Neuauflage der großen Koalition im Bund. Im Landesvorstand soll am Abend darüber beraten werden.Die Brandenburger Jusos haben sich bisher klar gegen eine Neuauflage der großen Koalition ausgesprochen.