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| 17:19 Uhr

Rhythmisch
Grill & Chill im flotten Rhythmus

The Irish Dancers aus Cottbus entführen euch mit ihren Tänzen auf hohem Niveau nach Irland und Countertenor David Vogel singt irische Songs und lustige Lieder. Foto: Margit Jahn
The Irish Dancers aus Cottbus entführen euch mit ihren Tänzen auf hohem Niveau nach Irland und Countertenor David Vogel singt irische Songs und lustige Lieder. Foto: Margit Jahn FOTO: Margit Jahn
Kolkwitz. Yvonne Schultka und Countertenor David Vogel luden in die Koselmühle ein. Von Margit Jahn

Da David Vogel an diesem lauschigen Plätzchen, fast abseits der Zivilisation, schon einmal zu einer Geburtstagsfeier aufgetreten ist und sein besonderer Gesang auch der Chefin des Hauses gefallen hatte, setzten sich die beiden zusammen und hatten die Idee, einen rundum irischen Abend zu gestalten. Der junge Countertenor ist nicht nur in Puncto Gesang musikalisch unterwegs, sondern tanzt seit einigen Jahren auch bei den Irish Dancers aus Cottbus mit. Was lag da näher als das eine harmonisch mit den anderen zu verbinden? „Einmal im Jahr soll in der Koselmühle, wo sich das große Wasserrad noch dreht, ein ganz besonderer Abend sein“, sagt Wirtin Yvonne Schultka. Und der war es auch, als die acht Wirbelwinde der Irish Dancers die Bühne betraten. Ein jeder der Gäste hatte diesen so eingängigen Rhythmus gleich in den Beinen, die dann zum Takt mitwippten. Nach einem flotten Tanzblock folgten unterhaltsame Lieder von Countertenor David Vogel.

Auch der Koselmühlsche Koch Stefan Lincke hatte seinen großen Auftritt. Teils aus dem Gedächtnis, aber auch mit neuen Recherchen hatte er mit seinem Küchenteam überlegt, welche irischen Speisen den Gästen kredenzt werden könnten. Nicht fehlen auf dem großen Buffet durfte der beliebte und allseits bekannte „Irish Stew“, der traditionelle irische Eintopf, der mit feinen Pastinaken, Möhren, Sellerie, sowie Rind -und Lammfleisch ergänzt wird. Für Hackfleisch-Auflaufliebhaber wurde „Cottage Pie“ angeboten. Irische Plinse mit einer feinen Note von Whiskey gefüllt mit rohen Äpfeln rundeten das Menü ab.

Ein reichliches Jahr betreibt die Chefin, die während der Veranstaltung plaudernd auch mal Platz an den Tischen der Gäste nimmt, die Koselmühle und ist rundum zufrieden, das das Angebot der kleinen Crew so gut angenommen wird. Wie in einer Familie geht alles Hand in Hand, und das bekommen auch die Gäste zu spüren, die gern auch mehrmals in das über 350 Jahre alte Gasthaus kommen. Ein wenig Sorgen hat sie noch wegen der nicht ganz optimalen Ausschilderung zu ihrem kleinen Idyll, aber das soll sich demnächst ändern, zumindest ist die Chefin da zuversichtlich. „Ein ganz wunderbarer Abend“ sagt Familie Lehmann aus Berlin, die zur Zeit auf Urlaubsdurchreise ist.