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| 17:49 Uhr

Motor-Freunde
Glänzende Garagenschätze unterwegs in der Lausitz

Die weiteste Anreise hat der ehemalige Forster Heinrich Vollmer mit seinem BMW 525. Aus Bärwang ist er 720 Kilometer gefahren. Morgens um 10.30 Uhr war er im Allgäu aufgebrochen, um abends in Forst Station zu machen. In Skadow präsentierte er seinen Wagen, das erste Fahrzeug aus der 5er Baureihe, das vor 40 Jahren gebaut wurde. „Ohne Klimaanlage war die zehnstündige Anfahrt eine Herausforderung. Doch diese Rallye ist jeden Schweißtropfen wert.“
Die weiteste Anreise hat der ehemalige Forster Heinrich Vollmer mit seinem BMW 525. Aus Bärwang ist er 720 Kilometer gefahren. Morgens um 10.30 Uhr war er im Allgäu aufgebrochen, um abends in Forst Station zu machen. In Skadow präsentierte er seinen Wagen, das erste Fahrzeug aus der 5er Baureihe, das vor 40 Jahren gebaut wurde. „Ohne Klimaanlage war die zehnstündige Anfahrt eine Herausforderung. Doch diese Rallye ist jeden Schweißtropfen wert.“ FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Hundert Oldtimer trotzen der Hitze des Tages und bewältigen eine imposante Strecke. Ihre Besitzer lieben die kostbaren Schönheiten.

Stolze 130 Kilometer legten die 102 Oldtimer-Fahrzeuge im Rahmen der fünften Ausfahrt der “Alten Spreewald Gurken” zurück. Abgesehen von drei Teilnehmern, die den Startplatz in Gallinchen aufgrund überhitzter Motoren nicht erreichten, trotzten alle 96 Wagen und die  sechs  Motorräder der Hitze des Tages. Über die Tagebau-Kante, sowie über Merzdorf und Neuendorf führte die Tour zur Straupitzer Holländermühle, wo ein Mittagimbiss für die Teilnehmer bereit stand. Pünktlich um 15.30 Uhr traf dann die Oldtimer-Karavane am Ziel der Tour auf dem Skadower Sportplatz ein, wo Hunderte Neugierige die betagten Fahrzeuge bestaunten und manch neugierige Frage an die Fahrer stellten. Abschließend wurden die Komptendorfer Christina Beyer und Hans-Joachim Klauke für die stilechteste Kostümierung von Fahrer und Beifahrerin geehrt, genau wie der Forster Ronald Scheppan, der sein Motorrad „BMW R75 WH“ an den Start brachte. Horst Müller präsentierte mit seinem einmaligen „Laubfrosch“ vom  Baujahr 1925 das schönste Auto, während der Skadower Bernd Morling mit seinem „Deutz 25“ das schönstes Landwirtschaftsfahrzeug vorstellte. Rund um die Parade betagter Fahrzeuge, die vom SV Fortuna Skadow e.V. und der Oldtimer Akademie gemeinsam organisiert wurde, fand ein buntes Dorf- und Kinderfest in auf der Skadower Sportanlage statt. Hier konnten sich Jung und Alt bei Blasmusik, Kaffee und Kuchen, einigen Verkaufsständen und einer Tombola prima unterhalten lassen.

Von diesem Opel 4/12 hat Horst Müller nur Fahrgestell und Motor erworben. „Die Karosse hat mir ein Stellmacher aus Sperrholz gezogen. Mit vielen Einzelteilen, gesammelt auf -zig Trödelmärkten, habe ich das Auto über sechs Jahre bis zur heutigen Schönheit gebracht. Für kein Geld der Welt gebe ich dieses Fahrzeug, im Volksmund Laubfrosch, wieder her“, so der Randherzberger.
Von diesem Opel 4/12 hat Horst Müller nur Fahrgestell und Motor erworben. „Die Karosse hat mir ein Stellmacher aus Sperrholz gezogen. Mit vielen Einzelteilen, gesammelt auf -zig Trödelmärkten, habe ich das Auto über sechs Jahre bis zur heutigen Schönheit gebracht. Für kein Geld der Welt gebe ich dieses Fahrzeug, im Volksmund Laubfrosch, wieder her“, so der Randherzberger. FOTO: Georg Zielonkowski
Christiane Beyer und Hans-Joachim Klauke wählte die Jury wegen ihrer besonders stilecht und zum Fahrzeug passenden Kleidung als „Schönste“ aus. Doch auch ihr Fahrzeug, ein Opel Olympia vom Baujahr 1939 konnte sich sehen lassen. Vor zwölf Jahren hatte der Komptendorfer das Auto in einem unsäglichen Zustand über „ebay“ gekauft um anschließend sieben Jahre lang an dem Wagen zu arbeiteten und ihn zur heutigen Schönheit zu führen. „Ich will damit nicht angeben, aber mehr als 10 000 Euro habe ich schon in dieses Hobby investiert. Nun ist alles perfekt, wir haben den Opel in unserer Lieblingsfarbe grün lackieren lassen und sind jetzt übers Jahr bei vielen solcher Rallyes von Görlitz bis Doberlug-Kirchhain dabei“, berichtete das schmucke Pärchen.
Christiane Beyer und Hans-Joachim Klauke wählte die Jury wegen ihrer besonders stilecht und zum Fahrzeug passenden Kleidung als „Schönste“ aus. Doch auch ihr Fahrzeug, ein Opel Olympia vom Baujahr 1939 konnte sich sehen lassen. Vor zwölf Jahren hatte der Komptendorfer das Auto in einem unsäglichen Zustand über „ebay“ gekauft um anschließend sieben Jahre lang an dem Wagen zu arbeiteten und ihn zur heutigen Schönheit zu führen. „Ich will damit nicht angeben, aber mehr als 10 000 Euro habe ich schon in dieses Hobby investiert. Nun ist alles perfekt, wir haben den Opel in unserer Lieblingsfarbe grün lackieren lassen und sind jetzt übers Jahr bei vielen solcher Rallyes von Görlitz bis Doberlug-Kirchhain dabei“, berichtete das schmucke Pärchen. FOTO: Georg Zielonkowski
Aus dem 120 Kilometer entfernten Herrnhut kommend, nahm  Dominic Häschke als der jüngste Teilnehmer an der fünften Oldtimer-Parade teil. Dass es nur noch zehn dieser Vorkriegs-Kräder vom Typ „Diamant G 500“ aus dem Baujahr 1930 in Deutschland gibt, erzählte der 20-jährige. Per Pkw und Anhänger war er nach Gallinchen zum Startplatz gekommen. „Wir haben daheim rund 30 Vorkriegs-Motorräder, alle anderen später gebauten Modelle  interessieren mich genauso wenig wie meinen Vater, der mit mir dieses tolle Hobby teilt“, erzählte der junge Mann, der demnächst seine KfZ-Meisterprüfung ablegen wird.
Aus dem 120 Kilometer entfernten Herrnhut kommend, nahm  Dominic Häschke als der jüngste Teilnehmer an der fünften Oldtimer-Parade teil. Dass es nur noch zehn dieser Vorkriegs-Kräder vom Typ „Diamant G 500“ aus dem Baujahr 1930 in Deutschland gibt, erzählte der 20-jährige. Per Pkw und Anhänger war er nach Gallinchen zum Startplatz gekommen. „Wir haben daheim rund 30 Vorkriegs-Motorräder, alle anderen später gebauten Modelle  interessieren mich genauso wenig wie meinen Vater, der mit mir dieses tolle Hobby teilt“, erzählte der junge Mann, der demnächst seine KfZ-Meisterprüfung ablegen wird. FOTO: Georg Zielonkowski