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| 01:28 Uhr

Gießwasser fließt tröpfchenweise in Kleingartenanlage „Alt Ströbitz“

Cottbus. Für eine gute Ernte der Kleingärtner engagiert sich das Institut für Wetterforschung und Energetik (IWE) Cottbus. Am Mittwoch haben die Mitarbeiter anlässlich der Umweltwoche ihren Versuchsgarten in Ströbitz vorgestellt. Von Adelheid Floß

“Intelligente Bewässerung im Kleingarten„ testet das Cottbuser Institut für Wetterforschung und Energetik (IWE) in der Gartensparte “Alt Ströbitz„. Axel Hübner, Direktor des Instituts, erzählt, dass Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft bereits erfolgreich angewendet werden. “Jetzt wollen wir eine Lösung für Kleingärten ausprobieren.„ Anlässlich der Cottbuser Umweltwoche haben sich Besucher von der Technik überzeugen können. Wolfgang Spenke, Mitarbeiter des IWE und Gartenfreund, hat auf einer Fläche von 84 Quadratmetern in die Beete 117 Meter Schläuchen verlegt. “Hier handelt es sich um T-Tape Tropfbewässerungssysteme„, erklärt Tino C. Mosler, Kooperationspartner von IWE. Wasser werde dem Boden zugeführt, wenn Feuchtmessgeräte dessen Trockenheit anzeigen. “Tensiometer steuern nach Bedarf der Pflanzen die Wasserzufuhr.„ Tröpfchenweise sickert das Wasser über die Schläuche in die Beete und über Tropfrohre in Rabatten und Hecken. Durch die Verteilgenauigkeit werde Wasser gespart und die kontinuierliche Feuchtigkeit für die Pflanzen erhalten. Die Steuerung der Bewässerung übernehme ein computergestütztes Gerät. “Da gibt es verschiedene Möglichkeiten„, sagt Hübner.

Im Ströbitzer Versuchsgarten, der mithilfe des Vorsitzenden der Gartensparte “Alt Ströbitz„, Lothar Trocha, zur Verfügung gestellt wird, komme das Wasser aus einem Brunnen über eine Pumpe in den Kreislauf, so Spenke. “Zwischengeschaltet ist noch ein By-Pass, um über ein Düngegefäß Nährstoffe für die Pflanzen zuzuführen„, erklärt er. Ein Filter sei auch dabei.