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| 23:30 Uhr

Gewitter und Sturm
Unwetter erreichen Osten Brandenburgs und Sachsen

 Wetterdienste warnen auch für Brandenburg und Sachsen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2019 vor teils unwetterartigen Niederschlägen und Gewitter (das Foto ist ein Symbolbild der dpa).
Wetterdienste warnen auch für Brandenburg und Sachsen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2019 vor teils unwetterartigen Niederschlägen und Gewitter (das Foto ist ein Symbolbild der dpa). FOTO: dpa / Thomas Rensinghoff
Gräfenhainichen/Cottbus. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern, Starkregen und teils orkanartigen Böen auch in der Lausitz. Im Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsens gibt es heftigere Gewitter. Das Melt-Festival wird wegen einer Unwetter-Warnung unterbrochen.

Das Melt-Festival mit rund 25.000 Besuchern ist am Samstagabend wegen einer Unwetter-Warnung unterbrochen worden. Wie der Veranstalter auf Anfrage mitteilte, wurden die Fans gebeten, Autos und Shuttle-Busse aufzusuchen.

Wetterdienste hatten eine Warnung vor Gewittern herausgegeben. Nach Angaben von Festivalsprecher Tommy Nick folgten die Zuschauer den Anweisungen reibungslos.

Das Festival gehört zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen auf dem Areal, das wegen seiner beeindruckenden Kulisse aus fünf riesigen Kohlebaggern bekannt ist. Das Gelände selbst liegt auf einer Halbinsel eines gefluteten Tagebaulochs.

Wetterwarnung: Teils unwetterartiges Gewitter und Sturm

Für Sachsen warnte der Deutsche Wetterdienst auf seiner Website vor „auflebender und bis in die Nacht andauernder Gewittertätigkeit“.

Dabei seien "teils unwetterartig" Starkregen und Sturmböen sowie Hagel möglich. Auch für Sonntag, 21. Juli 2019, rechnet der Wetterdienst demnach mit Starkregen im Bergland.

Für Brandenburg meldete der Deutsche Wetterdienst im Westen Brandenburgs starke Gewitter, die sich in der Nacht zum Sonntag in der Nacht ostwärts ausweiten würden. Am Abend erreichten Starkregen und Gewitter die Region Cottbus.

Deutscher Wetterdienst: Hagel und Orkan-Böen möglich

Stellenweise besteht laut Wetterdienst Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, größeren Hagel und orkanartige Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern.

In der zweiten Nachthälfte, also Sonntagfrüh, sollten die Gewitter aus dem Osten Brandenburgs abziehen, hieß es weiter.

(dpa/oht)