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Gewerkschaft gegen längere Arbeitszeiten

Cottbus. Die regionalen Vertreter der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG wehren sich gegen längere Arbeitszeiten im Cottbuser Gastgewerbe. Nach aktuellen Plänen des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga sollen die bisherigen Arbeitszeitregelungen aufgeweicht werden. red/hil

Demnach könnten Mitarbeiter in der Gastronomie künftig 13 Stunden täglich arbeiten, an bis zu sechs Tagen pro Woche. In Cottbus wären nach Auskunft der Gewerkschaft rund 2100 Beschäftigte von der Neuregelung betroffen. Schon heute arbeiten in der Region Lausitz-Spreewald rund 39 000 Menschen an Sonntagen, 28 000 arbeiten nachts. "Die Zahlen zeigen, dass Arbeitszeitgesetz und Tarifverträge den Arbeitnehmern bereits jetzt eine hohe Flexibilität abverlangen", sagt Uwe Ledwig, Geschäftsführer der NGG Berlin-Brandenburg. Der Dehoga dagegen will durch neue Arbeitszeitregeln den Saisonbedarf besser abdecken.