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| 01:38 Uhr

Gesundheitskissen für Krebspatienten

Guben. Zum Tag des offenen Ateliers haben am Sonnabend die Mitglieder der Gubener Kunstgilde in ihre Arbeitsräume in der Fabrik eingeladen. Einige der rund 60 Mitglieder des Vereins, die in den Sparten Malerei, Keramik, Textilgestaltung und Fotografie arbeiten, gaben einen Einblick in ihr Schaffen. rww1



Trotz des Engagements des Vereins, der noch in diesem Jahr mit einer Exposition im Naemi-Wilkestift seine Gründung vor 20 Jahren feiert, blieb die Besucherzahl am Sonnabend überschaubar. Nur wenige Interessenten hatten den Weg in die Mittelstraße gefunden.

Dabei genieße der Verein hohes Ansehen, erklärt Elke Wetzel und verweist auf die Werke von Vereinsmitgliedern. So gestaltete Klaus Bramburger eine Sitzgruppe an der Frankfurter Straße, und die Textilgestalter fertigen Kissen für Krebspatienten an, die den Heilungsprozess nach Operationen unterstützen. „Das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus nutzt diese gern“, sagt Elke Wetzel. Außerdem stellen die Textilgestalter Decken her, die in die Erdbebenzentren nach Japan geschickt werden.

Informationen gab es auch zur bevorstehenden Ausstellung im Wilkestift. Die medizinische Einrichtung sei eingesprungen, nachdem die Kunstgilde seitens der Stadtverwaltung eine Absage für bereits fest gebuchte Ausstellungsräume im Rathaus erhalten hatte. Hoch schätzt Elke Wetzel die Unterstützung des Wilkestiftes und der Sparkasse. Das Gubener Geldinstitut ermöglicht die Herausgabe eines Kataloges, in dem sich die Vereinsmitglieder mit ausgewählten Arbeiten präsentieren.

Am 21. Juni dieses Jahres wird nach Auskunft der Kunstgilde die Jubiläumsausstellung im Gubener Naemi-Wilkestift eröffnet.