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Georg Schlesinger

Der Fabrikantensohn Georg Schlesinger wurde am 26. Februar 1870, vor 140 Jahren, in Frankfurt/Oder geboren. hhk

Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums seiner Vaterstadt nahm er eine kaufmännische Lehre in einem Berliner Textilbetrieb auf. Danach arbeitete er im väterlichen Unternehmen. 1914 ging er nach Cottbus als Kaufmann und erhielt 1916 den Bürgerbrief des Magistrats. Bis zum Jahre 1930 führte er ein Möbelhaus in der Cottbuser Bahnhofstraße 51. Seit 1930 arbeitete Schlesinger als kaufmännischer Geschäftsführer der Cottbuser Synagogengemeinde und wurde 1935 deren Vorsteher. Am 24. August 1942 verschleppten Gestapobeamte den jüdischen Möbelhändler ins KZ Theresienstadt. Offenbar 1942, das genaue Datum ist unbekannt, wurde er umgebracht. 1993 wurde eine Straße in Sandow auf seinen Namen umbenannt, die vorher dem Antifaschisten Michael Bey gewidmet war. hhk