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| 19:28 Uhr

Gegner der Lausitzer Hochschulfusion starten Volksbegehren

Studenten und Mitarbeiter der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) protestieren mit einer Menschenkette am 17.10.2012 vor dem Universitätsgebäude in Cottbus (Brandenburg) gegen die Zusammenlegung der BTU und der Hochschule Lausitz in Senftenberg.
Studenten und Mitarbeiter der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) protestieren mit einer Menschenkette am 17.10.2012 vor dem Universitätsgebäude in Cottbus (Brandenburg) gegen die Zusammenlegung der BTU und der Hochschule Lausitz in Senftenberg. FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Cottbus/Potsdam. Die Protestinitiative gegen eine Fusion der beiden Lausitzer Hochschulen hat ein Volksbegehren gestartet. Vertreter der Initiative „Hochschulen erhalten“ reichten beim Landtagspräsidenten ein entsprechendes Verlangen ein. dpa/boc

Das bestätigte eine Parlamentssprecherin in Potsdam am Donnerstag. Für einen Erfolg sind binnen sechs Monaten 80 000 Unterschriften nötig. Kommen die zusammen, muss sich der Landtag erneut mit der geplanten Lausitzer Hochschulfusion befassen. Die rot-rote Mehrheit hatte das Anliegen der Initiative im Herbst abgelehnt.

Michael Schierack, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, bezeichnete das Volksbegehren als letztes Mittel, um die Zwangsfusion der beiden Hochschulen zu stoppen. "Es ist schändlich, wie die rot-rote Landesregierung mit den Studenten, dem Hochschulpersonal und den Menschen in der Region umgeht", kritisierte er. Die Bedenken der Volksinitiative, die 42 000 Unterschriften für den Erhalt gesammelt hatte, seien ignoriert worden. Nach den Plänen der Landesregierung soll am 1. Juli 2013 die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg gebildet werden. Die BTU Cottbus lehnt das ab.