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Folge des Klimawandels
Gefahr durch steigende Wildschweinbestände

Cottbus.

In Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis ist der Wildschwein-Bestand in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Darüber informiert Oliver Schulze, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Cottbus/Spree-Neiße. Daraus ergäbe sich ein zusätzliches Problem, wenn die Afrikanische Schweinepest die Region erreicht. Das liegt daran, dass Wildschweine  die Seuche auf Hausschweine übertragen können. Allein die Jäger im Spree-Neiße-Kreis haben im Jagdjahr 2016/2017  rund 4600 Wildschweine erlegt. Im Jahr zuvor waren es noch 4200. Grund für die Steigerung sind die gestiegenen Bestände. Im Jahr 2010 wurden im Spree-Neiße-Kreis laut Kreisjagdverband 3717 Wildschweine geschossen. In der Stadt Cottbus waren es 183. Wichtigster Grund für den Zuwachs ist neben immer größeren Maisflächen der Klima-Wandel, der Buchen und  Eichen regelmäßig mehr Früchte tragen lässt.

((ue))