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Gedenken an den Tag der Befreiung

Oberbürgermeister Holger Kelch gedachte in seiner Ansprache der Opfer von Krieg und Gewalt.
Oberbürgermeister Holger Kelch gedachte in seiner Ansprache der Opfer von Krieg und Gewalt. FOTO: Nicole Nocon
Cottbus. Am 22. April 1945 endete für Cottbus der Zweite Weltkrieg. Auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof im Cottbuser Süden ist am gestrigen Mittwoch des 70. Jahrestages der Befreiung durch die Rote Armee gedacht worden. Nicole Nocon

Am Ehrenmal für die in Cottbus gefallenen sowjetischen Soldaten wurden im Rahmen einer Feierstunde Blumen und Kränze niedergelegt.

Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) betonte in seiner Ansprache, dass der 22. April für Cottbus der Tag der Befreiung gewesen sei, so wie es der 8. Mai für ganz Deutschland ist. Er erinnerte an die toten deutschen und sowjetischen Soldaten und auch an die vielen Zivilisten, die bei den Kämpfen um Cottbus im April 1945 und auch durch den Zorn der zuvor Gedemütigten ihr Leben verloren.

"Vor den Gräbern des großen Krieges können wir beweisen, dass wir unsere Lektion gelernt haben", sagte Kelch und schlug den Bogen ins Heute. "Wer vor Krieg und Not flieht, muss hier Schutz finden können", sagte Kelch und dankte allen Cottbusern, die ein Klima der Mitmenschlichkeit schaffen.