Den Tod als Maß aller Dinge thematisierte Frank Martin in seinen sechs Monologen nach Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ . Ihn interessierte die „psychologische und religiöse Entwicklung der Hauptperson“ . Martin wollte die „fortschreitende Loslösung des Jedermann von den materiellen Gütern und seinen Aufstieg ... zur Welt des Geistes“ darstellen. Diesen Komponisten ist das nächste Philharmonische Konzert des Staatstheaters gewidmet. Den Gesangspart interpretiert Volker Maria Rabe vom Ensemble des Staatstheaters. Dirigent dieses vom Deutschen Musikrat geförderten Konzertes ist Markus Poschner.
Das erste Konzert erklang gestern im Großen Haus am Schillerplatz in Cottbus. Ein zweites Konzert gibt es am Sonntag, 30. Oktober, ab 19 Uhr.
Jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn findet im Foyer des 2. Ranges eine Konzerteinführung statt. (pm/ue)