Sie legte beredtes Zeugnis ab von der Meisterschaft des damals 21-Jährigen.
Ein unbestrittener Meister der Programmmusik war Richard Strauss, der in „Tod und Verklärung“ jenen Menschen ein Denkmal setzte, die „nach dem Höchsten streben“ - womit er nicht zuletzt die Künstler meinte. Den Tod als Maß aller Dinge thematisierte Frank Martin in seinen sechs Monologen nach Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ . Ihn interessierte die „psychologische und religiöse Entwicklung der Hauptperson“ . Martin wollte die „fortschreitende Loslösung des Jedermann von den materiellen Gütern und seinen Aufstieg ... zur Welt des Geistes“ darstellen.
Diesen Komponisten ist das nächste Philharmonische Konzert des Staatstheaters gewidmet. Den Gesangspart interpretiert Volker Maria Rabe vom Ensemble des Staatstheaters. Dirigent dieses vom Deutschen Musikrat geförderten Konzertes ist Markus Poschner. Das Konzert gibt es am Sonntag, 30. Oktober, ab 19 Uhr. 30 Minuten vor Konzertbeginn findet im Foyer des 2. Ranges eine Konzerteinführung statt. (pm/ue)