Das selbe Problem bewegt die Kathlower, obwohl es dort für einen Fußweg schon Planungsansätze gegeben haben soll. Als die A 15 im April wegen einer vermeintlichen Bombe, die sich dann als Rohr entpuppte, und Reparaturarbeiten mehrere Tage gesperrt werden musste, erlebten die Einwohner beider Ortsteile von Neuhausen/Spree besonders viel Autoverkehr mit einem hohen Anteil an Lkw. "Die Gablenzer und die Kathlower waren so einen Verkehr tagsüber und nachts bisher nicht gewohnt", bestätigt Bürgermeister Dieter Perko. Er kennt das Problem bereits aus der jüngsten Seniorenbeiratssitzung. In Gablenz war es zwischenzeitlich mit dem Landesbetrieb Straßenwesen wenigstens gelungen, einen Fußweg bis zum Hofladen zu bauen. Aber mehr sei kurz- und auch mittelfristig finanziell nicht drin. Hinzukomme, so Perko, dass die Gemeinde keine Liegenschaften entlang dieser Straßen habe. "Wir müssten erst einmal in Kontakt mit den Grundstückseigentümern treten und Grunderwerb tätigen", sagt er, verspricht aber, sich mit dem Problem noch einmal zu beschäftigen.

Ein Argument von Adelheid Andreas und von weiteren Gemeindevertretern ist: Die Einwohner werden nicht jünger und brauchen deshalb Fußwege. Auch Schulkinder müssen es wenigstens sicher bis zur Bushaltestelle schaffen.