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| 17:46 Uhr

Cottbus
Fußballfans haben Aussicht auf trockene Füße

Wenn es regnet, wird es matschig im Eliaspark. Das sorgt nicht nur für schmutzige Schuhe, sondern birgt auch eine Unfallgefahr in sich.
Wenn es regnet, wird es matschig im Eliaspark. Das sorgt nicht nur für schmutzige Schuhe, sondern birgt auch eine Unfallgefahr in sich. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. CMT hat das Problem mit dem Zugang zum Stadion durch den Eliaspark erkannt und arbeitet an einer Lösung. Von Ulrike Elsner

Heimspiele des FC Energie waren in den vergangenen Monaten für die Fans häufig mit nassen Füßen, schmutzigen Schuhen und im schlimmsten Fall mit Sturzgefahr verbunden. Der Weg durch den Elias-Park vorbei am Wasserspielplatz sei nach der Sperrung der maroden Fußgängerbrücke über den Bahnanlagen stark frequentiert, damit höherem Verschleiß ausgesetzt und mittlerweile unzumutbar, kritisierten RUNDSCHAU-Leser am Reportertelefon. Vor dem ersten Heimspiel nach der Winterpause, das am 11. Februar ansteht, müsse dringend Abhilfe  geschaffen werden – und wenn es nur durch das Auffüllen von Schotter ist.

Das Problem sei erkannt, bestätigt CMT-Sprecher Thomas Scheppan. „Wir sind dabei, die Situation zu eruieren.“ Gespräche mit den Anrainern sowie die Abstimmung notwendiger Maßnahmen mit dem Grünflächenamt sollen folgen. Auch müsse die Frage nach dem Verursacher beantwortet werden, denn die weniger frequentierten  Wege im Eliaspark sind in Ordnung.

Das Hauptproblem sind laut Schippan Fahrzeuge, die Bau- und andere Materialien zum Stadion oder zum Wasserspielplatz transportieren. „Das macht den Weg kaputt. Wenn das so weitergeht, müsste der Weg gesperrt werden“, so der CMT-Sprecher. Wer bis zur Reparatur des Weges trockenen Fußes und bei jeder Wetterlage sicher zum Stadion kommen will, müsse aber nur einen Umweg von hundert Metern in Kauf nehmen. Thomas Schippan: „Es gibt einen ordentlichen Fußweg, der auch gestreut wird.“

Die Fußgängerbrücke zum Energiestadion hatte Ende Juli gesperrt werden müssen. Für die geplante Reparatur hatte sich aber kein einziger Baubetrieb gemeldet. Deshalb soll das  Projekt in den nächsten Wochen erneut ausgeschrieben werden. Wenn die Koordinierung mit der Deutschen Bahn erfolgreich abgeschlossen wird, könnte ab April 2018 gebaut werden. Mit der Fertigstellung wird Ende des nächsten Jahres gerechnet.

Bei Anruf: Reporter 4c
Bei Anruf: Reporter 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR