(rsm)

VFC Plauen – VfB Krieschow 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Komnos (57.), 2:0 Wüstenhagen (77.), 3:0 Ranninger (88.); SR: Dallmann (Rostock); RK: Jeschke (Krieschow/42. gefährliches Spiel); Z: 264

Krieschow: Pflug – Gerstmann, Jeschke, Knapczyk, Ladwig – Pahlow, S.Konzack, Richter (61.Schmidt), Karow (76.L.Konzack) – Felgenträger (46.Bernhardt), Lindner.

Die Vorzeichen für diesen weiten Sonntagsausflug ins Vogtland waren aus Krieschower Sicht wenig hoffnungsvoll. Mit Dennis Hildebrandt (Auslandspraktikum) und dem ebenfalls verhinderten Martin Dahm kamen zwei weitere Stammspieler auf die große Liste der Ausfälle. Zudem konnten einige Akteure krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt nicht vollumfänglich trainieren. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft respektabel und setzte die vorgegebene Marschroute des Trainers diszipliniert um.

Beide Abwehrreihen ließen wenig zu, sodass es auf beiden Seiten nur einige Halbchancen zu registrieren gab. Diesbezüglich konnten die Gäste sogar ein leichtes Plus verbuchen. Unter anderem hätte aus einem 18-Meter-Freistoß von Dennis Ladwig durchaus mehr gemacht werden können. Insgesamt entsprach der torlose Halbzeitstand dem Verlauf.

Kurz vor dem Pausenpfiff traf den VfB aber die ganze Härte des Reglements. Bei einem Zweikampf streifte Erich Jeschke seinen Gegenspieler mit dem Fuß am Kopf. „Gelb hätte es hier getan“, befand VfB-Coach Toni Lempke. Der Schiri sah es anders und schickte den Abwehrchef per roten Karton zum vorzeitigen Duschen. Zweifellos war dies der Knackpunkt dieser bis dato ausgeglichenen Partie.

In der zweiten Hälfte stand die Mannschaft folglich unter Dauerdruck. Eine Flanke nach Einwurf ging der Plauener Führung voraus. Beim Freistoß zum 2:0 stand die Abwehr schlecht, bevor ein Kopfballtor nach einem Eckball den Endstand markierte.

Trainer Toni Lempke resümierte enttäuscht: „Die überzogene rote Karte war unser Genickbrecher. Denn mit Jeschke haben wir nicht nur unseren derzeitigen Abwehrchef, sondern auch den einzig verbliebenen echten Innenverteidiger verloren. Auf dem groß bemessenen Platz war dieser Ausfall nicht zu kompensieren.“