Von Sven Bock

(boc) VfB Krieschow - FC Carl-Zeiß Jena II 3:0 (2:0), Krieschow: Pflug, Ladwig, Hildebrandt, Kaiser, Dahm, Felgenträger, Pahlow (ab 77. Pehla), Karow, Dörry (ab 68. Schmidt), Konzack, Ren (ab 74. Ren), Schiedsrichter: Kevin-Coren Eckert (Garbek), Zuschauer: 228, Tore: 1:0 Sven Konzack (7.), 2:0 Leo Felgenträger (24.), 3:0 Sven Konzack (57.).

Dem VfB Krieschow ist eine Woche nach der herben 0:3-Niederlage gegen die Zweite Mannschaft von Wacker Nordhausen die Rehabilitation gelungen. Vor 228 Zuschauern im heimischen Sportpark bezwang der Niederlausitzer Oberligist am Samstag die Drittliga-Reserve von Carl Zeiss Jena mit 3:0.

Als wichtige Stütze des Teams präsentierte sich nach den Kreuzbandrissen der beiden Mannschaftsführer Andy Hebler und Fabian Lieschka der neue VfB-Kapitän Sven Konzack, der mit seinem Doppelpack großen Anteil am Erfolg gegen die Thüringer hatte. Der Mittelfeldab­räumer brachte Krieschow bereits in der 7. Minute in Front: Bei einer Ecke nutzte er eine Unsicherheit der bei Standardsituationen nicht immer sattelfesten Jenaer Abwehr und köpfte zum 1:0 ein.

Die Gästen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und lieferten sich vor der Pause einen offenen Schlagabtausch mit den Hausherren. Alleine James-Kevin Nahr hatte mehrfach den Ausgleich auf dem Schlappen. Genau in die Drangphase der Gäste hatte der VfB die passende Antwort parat: Ein Pflug-Abschlag wurde im Mittelfeld über die aufgerückte Abwehr verlängert auf den durchstartenden Leo Felgenträger. Der Krieschower Angreifer blieb vor Zeiss-Schlussmann Sedlak eiskalt und schob zum 2:0 ein.

Jena versuchte nach Wiederanpfiff den Druck zu erhöhen – und Krieschow machte das Tor. In der 57. Minute war es erneut Sven Konzack, der eine gut getimte Flanke von Wojciech Ren im Zentrum aus dem Lauf heraus einnickte zum vorentscheidenden 3:0.

VfB-Trainer Toni Lempke freute sich über die abgeklärte Leistung seines Teams: „Das Spiel war eng, nur vom Ergebnis her nicht. Jena war richtig gut, aber sie haben gefühlt alles liegen gelassen. Wir waren effektiv und dann steht es 3:0. Vom Spiel her war Jena auf Augenhöhe. Fußball ist nicht immer gerecht.“