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| 13:45 Uhr

Advent
Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Cottbus

Eine Pfadfinderin gibt am 17.12.2017 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin das Friedenslicht von Bethlehem als Zeichen gegen Terror und Gewalt weiter.
Eine Pfadfinderin gibt am 17.12.2017 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin das Friedenslicht von Bethlehem als Zeichen gegen Terror und Gewalt weiter. FOTO: Maurizio Gambarini / dpa
Cottbus/Wien. Es ist ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung. Jedes Jahr wird im Advent in Bethlehem in der Grotte, in der Jesus geboren sein soll, ein Licht entzündet, das von dort um die Welt geht. Cottbus soll es am Sonntagabend erreichen.

Es ist nur ein kleines Licht, und doch kann es Menschen Hoffnung bringen. Seit 1986 wird das Friedenslicht von Bethlehem aus in der Welt verteilt. Auch deutsche Pfadfindern beteiligen sich daran. Durch ein Kind wird das Licht entzündet, per Flugzeug gelangt es dann nach Wien. Von dort bringen es Pfadfinder am Dritten Advent nach Deutschland. Cottbuser Gruppen wollen es in Berlin am Nachmittag entgegennehmen.

„In einer Aussendungsfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wird das Friedenslicht an alle anwesenden Pfadfindergruppen verteilt, damit diese Gruppen es in ihrem Bereich weiter verteilen“, erklärt Hinrich Müller von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Mit der Odeg wird das Licht dann in einem speziellen Behälter nach Cottbus kommen, wo es die Pfadfinder in ihren Kirchgemeinden am Bonnaskenplatz und in Madlow aufbewahren werden.

Der Transport mit dem RE2 ist eine Ausnahme und muss unter Einhaltung strenger Richtlinien in einem geschlossenen Behälter im Zug erfolgen. „Der Transport in unserem Zug ist selbstverständlich eine Besonderheit. Wir freuen uns darüber, dass wir es auf seinem Weg durch Deutschland begleiten dürfen“, erklärt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der Odeg.

Pfadfinder bringen am dritten Adventssonntag das Friedenslicht von Berlin nach Cottbus.
Pfadfinder bringen am dritten Adventssonntag das Friedenslicht von Berlin nach Cottbus. FOTO: C.Schnaubelt / RDP/RdP/C.Schnaubelt

In Cottbus wird das Friedenslicht zentrales Gestaltungselement eines Schulgottesdienstes des Evangelischen Gymnasiums am Dienstag um 17 Uhr in der Oberkirche sein. Die Pfadfinder werden es dort an die Besucher weiter geben. „Zu diesem Friedenslicht-Gottesdienst ist jedermann herzlich eingeladen“, so Hinrich Müller.

„Oft wird das Friedenslicht auch in Einrichtungen des sozialen und öffentlichen Lebens gebracht als Zeichen der Hoffnung auf Frieden, der uns durch Christi Geburt geschenkt ist. So wird aus einer kleinen Flamme ein Lichtermeer, das deutlich macht: Durch die Geburt des Kindes Jesus in Bethlehem wird unsere Dunkelheit hell“, so Müller. Das Licht sei zugleich ein Impuls, damit zu beginnen, sich für den Frieden einzusetzen.

(bob)