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| 17:59 Uhr

Friedenslicht
Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Cottbus

Das Friedenslicht Pfadfinder
Das Friedenslicht Pfadfinder FOTO: der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn
Cottbus. Pfadfinder aus Cottbus holen das Feuer der weltweiten Aktion „Friedenslicht“ in die Lausitz

Am Sonntag, dem 16. Dezember, werden wieder Pfadfinder aus Cottbus nach Berlin fahren, um das Friedenslicht aus Bethlehem in der dortigen Aussendefeier zu erhalten. Von dort werden sie es anschließend mit nach Cottbus bringen.

Das Friedenslicht wird alljährlich in Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und am Wochenende des dritten Advents in Österreich, dieses Jahr in Linz, in einer großen Feier an Vertreter der anerkannten deutschen und europäischen Pfadfinderverbände weitergegeben. Die Pfadfindergruppen bringen das Licht dann in verschiedenen Zügen nach Deutschland und senden es in vielen Orten weiter aus.

Die Friedenslichtaktion steht dieses Jahr unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“.

Dieses Thema wird auch in dem Schulgottesdienst des Evangelischen Gymnasiums Cottbus aufgegriffen. Der Schulgottesdienst findet in der Oberkirche am Montag, 17. Dezember, um 17 Uhr statt. Hier wird das Friedenslicht ein zentrales Gestaltungselement sein. Im Gottesdienst wird das Friedenslicht auch an die Besucher weitergegeben. Jeder kann es sich mitnehmen – für die Wohnung zu Hause oder auch zum Weitergeben an andere Menschen. Erfahrungsgemäß werden viele Menschen das Friedenslicht in ihren Laternen über die Feiertage Tag und Nacht hüten. Aus dem Gottesdienst heraus wird das Licht auch in Kirchengemeinden und in Einrichtungen des sozialen und öffentlichen Lebens gebracht als Zeichen der Hoffnung auf Frieden. So wird aus einer kleinen Flamme ein Lichtermeer. Dieses Licht setzt einen Impuls, damit zu beginnen, sich für den Frieden einzusetzen – im alltäglichen Miteinander und in der Welt.

Die Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem an „alle Menschen guten Willens“ ihren Beitrag zum Frieden leisten und dabei auch dem Auftrag des Pfadfindergründers Lord Robert Baden-Powell folgen: „Niemand weiß, welche Form der Frieden haben wird. Eines ist aber wesentlich für einen dauerhaften Frieden: Der Wechsel zu engerer gegenseitiger Verständigung, der Abbau von Vorurteilen und die Fähigkeit, mit dem Auge des anderen Menschen in freundlicher Sympathie zu sehen.“

Informationen zum Friedenslicht gibt es online unter www.friedenslicht.de

(red/noh)