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| 02:34 Uhr

Friedensbrücken über Ländergrenzen

Gemeinsam mit Sylvia Wähling, Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (M.), und Armin D.-Ehrlichmann vom Kreisverband der Senioren-Union (l.) legte Janusz Marszalek, von 2002 bis 2011 Bürgermeister von Oswiecim (Auschwitz, r.) am Dienstag im Hof des Menschenrechtzentrums ein Blumengebinde nieder. Anlass war anlässlich des 76. Jahrestag des Angriffs Deutschlands auf Polen.
Gemeinsam mit Sylvia Wähling, Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (M.), und Armin D.-Ehrlichmann vom Kreisverband der Senioren-Union (l.) legte Janusz Marszalek, von 2002 bis 2011 Bürgermeister von Oswiecim (Auschwitz, r.) am Dienstag im Hof des Menschenrechtzentrums ein Blumengebinde nieder. Anlass war anlässlich des 76. Jahrestag des Angriffs Deutschlands auf Polen. FOTO: M. Helbig/mih1
Cottbus. Der frühere Bürgermeister von Oswiecim (Auschwitz) hat am Dienstag bei seinem zweiten Besuch im Menschenrechtszentrum am Gedenkstein der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus aus Anlass des Jahrestags des Angriffs Deutschlands auf Polen einen Kranz niedergelegt. Er erinnerte daran, dass man immer das ernte, was man säe – "nicht eins zu ein, eins zu 30, eins zu 60, sondern eins zu 100 und mehr". mih1

Deshalb lohne es sich immer, Gutes zu tun.

Der Besuch von Janusz Marszalek, der in der Europäischen Senioren-Union tätig ist, diente auch der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Cottbuser Menschenrechtszentrum und dem Friedenszentrum Oswiecim /Auschwitz. Gemeinsam mit Sylvia Wähling, Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, besprach er Ideen für Projekte, die in naher Zukunft Wirklichkeit werden könnten. "Uns geht es um einen intensiven Austausch über den Versöhnungsgedanken über Ländergrenzen hinaus. Wir wollen gerade jungen Menschen diesen Gedanken nahe bringen", sagte Sylvia Wähling. "Wir wollen Menschen zusammen bringen, die schweres Leid erlitten haben und dennoch nicht mit Hass zurückblicken. Gewissermaßen Friedensbrücken bauen."