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| 14:42 Uhr

Verzögerte Bauarbeiten in Cottbus
Neuer Zeitplan für den Bahnhof

 Der Verkehrsfluss auf der Kreuzung an der Bahnhofstraße bleibt vorerst eingeschränkt.
Der Verkehrsfluss auf der Kreuzung an der Bahnhofstraße bleibt vorerst eingeschränkt. FOTO: LR / Peggy Kompalla
Rathaus-Mitarbeiter rechnen mit einer Freigabe der Baustelle im Oktober.

Die Mitarbeiter des Cottbuser Rathauses rechnen damit, dass die Freigabe der Baustelle am Bahnhof für den Straßenverkehr im Oktober erfolgt. Allerdings könne das nur geschehen, wenn die Technische Aufsichtsbehörde eine erfolgreiche Abnahme für die Straßenbahn vollzogen hat. Als Termin dafür gilt Dienstag, der 24. September.

Die Mitglieder des Cottbuser Verkehrsausschusses haben sich in dieser Woche im Stadthaus mit den Bauarbeiten am Bahnhof befasst. Alice Kunze vom Fachbereich für Grün- und Verkehrsflächen im Rathaus ging darauf ein, warum sich die Freigabe verzögert. Für den Bau des Haltestellendaches habe das notwendige Personal bei der beauftragten Firma gefehlt. Damit sei ein Aufschub bei weiteren Gewerken einhergegangen.

Fragen zur Kreuzung an der Bahnhofstraße

Zwar interessierten sich die Mitglieder des Ausschusses auch dafür, warum die Kreuzung an der Bahnhofstraße noch nicht vollständig für den Straßenverkehr freigegeben ist. Schließlich sei sie bereits fertiggestellt. Doch die Begründung aus dem städtischen Fachbereich lautete ähnlich wie schon im August: Das Öffnen der Kreuzung in alle Richtungen hänge mit der Lichtsignalanlage zusammen, die derzeit wegen der Orientierung an der Baustelle noch keinen sicheren Verkehrsfluss garantieren könne.

Das Ausschussmitglied Denis Kettlitz (SPD) plädierte dafür, das 100 Jahre alte Kopfsteinpflaster auf der Nordseite des Bahnhofes wieder einzusetzen. Doch das ist derzeit nicht geplant, wie die Mitarbeiter des Rathauses erklärten. Vielmehr hätten in der Vergangenheit auch viele Reisende dieses Kopfsteinpflaster als sehr unangenehm empfunden.

Am Freitag wurden neue Fahrradständer am Bahnhof in Betrieb genommen. Das teilte Rathaus-Pressesprecher Jan Gloßmann mit. Damit erhöhe sich die Zahl der Abstellmöglichkeiten auf der Südseite vor dem Bahnhofsgebäude von bisher 90 auf jetzt 280. Die neue Anlage ist überdacht. 30 zusätzliche Fahrradständer gibt es nun auch an der Güterzufuhrstraße im Norden. Der Pressesprecher bittet Fahrgäste und weitere Nutzer, die alten Fahrradständer an der Südseite bis zum 22. September zu räumen, damit diese abgebaut werden können. Ein Teil der Anlagen soll zunächst auf der Nordseite eingesetzt werden.