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| 17:31 Uhr

Forster Band singt den neuen Hit für Energie Cottbus

Die Forster Punk-Pop-Band "Duck or Dove". singt die neue Hymne für Energie Cottbus. Zum ersten Heimspiel des Fußballvereins am Samstag im Stadion der Freundschaft wird sie erklingen, bevor die Mannschaft einläuft. Wir sprachen dazu mit Marius Henschel (23), Sänger und Gitarrist der Band.

Marius Henschel, wie kam es dazu, dass die Band die neue Energie-Hymne singen darf?
Wir haben vor einigen Wochen eine Anfrage von Stadionsprecher Benjamin Hanschke bekommen mit dem Inhalt, es werde eine neue Hymne gebraucht für Energie und den Neustart in der Regionalliga. Es soll quasi positive Energie erzeugt werden, dass noch nicht alles vorbei ist und wieder Kraft zum Aufstieg entsteht. Da wir alle aus der Region sind und Energie-Fans dazu, war das natürlich eine Ehre für uns, das machen zu dürfen.

Haben Sie da ganz schnell einen eigenen Text aus dem Boden gestampft oder gab es Vorgaben?
Nein, wir hatten völlig freie Hand. Wir haben uns dann noch zwei Kollegen ins Boot geholt - einen Klavierspieler und einen Songwriter. In Jena haben wir ein kleines Demo eingespielt und an die Verantwortlichen geschickt und parallel dazu mit den Studioaufnahmen begonnen.

Ist die erste Version gleich durchgegangen?
Ja, wir haben keine Änderungswünsche bekommen und haben die Version noch etwas verfeinert.

War der deutsche Titel eine Herausforderung, Sie machen ja normalerweise englische Musik. . .
Ja, es war eine Herausforderung und eine spannende Erfahrung für uns, denn gerade eine Hymne muss ja etwas Besonderes ausdrücken. Der Text muss gut mitsingbar sein, aber auch Inhalt haben. Ich finde, das ist uns gut gelungen.

Wie ist jetzt der Stand der Dinge?
Wir haben vergangene Woche von Mittwoch bis Freitag im Studio bei Hyperworx in Cottbus den Song aufgenommen und nun muss der Titel noch vom Studio abgemischt werden. Am Mittwoch oder Donnerstag wird die finale Version fertig sein, sodass wir Samstag den Titel im Stadion hören können.

Was bedeutet das für die Band?
Es war für uns schon eine große Freude, dass wir angesprochen worden sind. Es war schon immer unser kleiner Traum, mal im Stadion aufzutreten. Vielleicht klappt das ja jetzt zu einem besonderen Termin - und das auch noch mit unserem eigenen Titel für den Verein. Wir hoffen, dass er gut ankommt bei allen.

Sie studieren alle in verschiedenen Städten - wie oft treffen Sie sich zum Proben in der Heimat?
Das ist in manchen Monaten mehr, in manchen weniger. Da sprechen wir uns dann ab. Wir treffen uns ja auch regelmäßig bei unseren Auftritten.

Proben Sie noch immer in der Schokoladenfabrik Hornow?
Ja genau, bei den Eltern von Simon Bienstman.

Wird am Samstag die ganze Band im Stadion sein?
Bis auf einen von uns werden wir alle da sein. Denn wir haben gerade alle viel mit dem Studium zu tun, unter anderem mit Bachelorarbeiten. Aber David und ich sind große Energie-Fans und wir versuchen, jedes Spiel zu sehen, entweder live oder im Fernsehen.

Mit Marius Henschel sprach Steffi Ludwig