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| 02:34 Uhr

Forschungsgemeinschaft finanziert Großgerät an der BTU

Cottbus. Geldsegen für die Forscher der BTU Cottbus-Senftenberg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt einen Großgeräteantrag "Mobile Werkzeugmaschine für die Installation und Reparatur von Großbauteilen" genehmigt. red/dst

Die DFG ermöglicht damit die Fortführung der bisherigen erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit der Arbeitsgruppe am Lehrstuhl Automatisierungstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger. Das teilte die BTU mit.

Produktionssysteme der Zukunft müssen vielfältigen Herausforderungen begegnen: Hohe Präzision und Wandlungsfähigkeit sind unabdingbar, aber auch ein besseres Verhältnis von Energieaufwand zu Produktivität spielt dabei eine große Rolle. Gleichzeitig rückt die Mensch-Maschine-Kooperation bei Planung und Programmierung von Bearbeitungsvorgängen mehr als bisher in den Vordergrund, da mehr und mehr Einzelfalllösungen benötigt werden. Der Vorteil der in Leichtbauweise konzipierten Werkzeugmaschine liegt nach Auskunft der BTU vor allem darin, dass große, zusammenhängende Bauteile wie beispielsweise Turbinenhauptwellen, Getrieberadsätze, Tragwerkstrukturen oder Zahnkränze nicht mehr zerlegt und dann zum Bearbeitungsort transportiert werden müssen, sondern am Einsatzort angepasst, fertigbearbeitet oder repariert werden können. Dadurch werden erhebliche Einsparungen bei den Gesamtkosten und Lieferzeiten erzielt.

Die genehmigte mobile Werkzeugmaschine mit einem Beschaffungswert von 552 000 Euro bietet somit eine optimale, ressourceneffiziente Lösung für den Einsatz in Kraftwerken, bei Windparks aber auch bei der Herstellung und dem Betrieb komplexer Investitionsgüter in der Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie. Innovative, bildgebende Sensorsysteme beschleunigen dabei das Einrichten und Kalibrieren und sichern die Gesamtqualität.