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| 02:36 Uhr

Flugplatzmuseum erfindet sich neu

Die Gestaltung der vorderen Freifläche wurde 2012 beendet.
Die Gestaltung der vorderen Freifläche wurde 2012 beendet. FOTO: rur1
Cottbus. 9000 Besucher haben im Vorjahr das Cottbuser Flugplatzmuseum besucht. Um diesen Erfolg in den nächsten Monaten fortführen zu können, will der Verein das Modellflugzeugmeeting nach einem Jahr Pause reaktivieren. Ronald Ufer / rur1

Fünf Tage pro Woche im Winter- und an sechs Tagen im Sommerhalbjahr das Museum offenzuhalten, ist für Vorstandsmitglied Thomas Bußmann die größte Herausforderung für 2013. "Alle Arbeitsfördermaßnahmen für den Verein liefen im Dezember aus, neue wurden nicht bewilligt. Nur ehrenamtlich die Öffnungszeiten weiter zu gewährleisten, ist sehr schwer, zumal in Cottbus nur eine Handvoll der 70 Vereinsmitglieder wohnt und fast alle noch arbeiten.

Erste Pläne wurden erarbeitet. Am Wochenende gibt es keine Probleme, an den anderen Tagen hängt viel von Eggert Lubitz ab. Das Vorstandsmitglied entwickelt sich zum fast allgegenwärtigen guten Geist der Einrichtung.

Große Probleme bereiten auch die Pflege und Restaurierung der Maschinen. Derzeit werden der Doppeldecker AN-2 und die MiG 15 UTI erneuert. Die mehrjährigen Projekte erfordern Tausende Arbeitsstunden. Dafür wurden bisher auch geförderte Arbeitskräfte eingesetzt. "Obwohl sie nicht mehr bei uns beschäftigt sind, wollen sie ehrenamtlich an einem Nachmittag pro Woche in das Museum kommen und die Arbeiten fortsetzen", erzählte Thomas Bußmann. Mit dem Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow laufen Gespräche zur Ausleihe von ein bis zwei Maschinen für den NATO-Bereich. Andere Bestandserweiterungen sind nicht in Sicht, auch diese Flugzeuge brauchen aufwendige Pflege.

Um wieder insgesamt 10 000 Besucher und damit mehr Einnahmen zu erreichen, hofft der Verein 2013 auf ein Modellflugzeugmeeting. Es war durch die Stadt im Vorjahr wie das Jetmeeting wegen des Solarparkbaus gestrichen worden.