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| 16:59 Uhr

Erstmals zu Ostern
Flugplatzmuseum Cottbus lässt ins Tu-134a-Innere blicken

Das Flugplatzmuseum Cottbus lässt über Ostern Besucher ins Innere der Tupolew 134a blicken. Ludwig (12) und Finley (5) inspizieren neugierig das Cockpit der Maschine.
Das Flugplatzmuseum Cottbus lässt über Ostern Besucher ins Innere der Tupolew 134a blicken. Ludwig (12) und Finley (5) inspizieren neugierig das Cockpit der Maschine. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Besucher des Cottbuser Flugplatzmuseums haben über die Ostertage erstmals die Möglichkeit, auf dem Montageplatz einen Blick ins Innere des Verkehrsflugzeuges Tupolew-134a zu werfen.

Im vergangenen Jahr ist das Flugzeug in Einzelteilen nach Cottbus transportiert worden und wird derzeit umfangreich restauriert und montiert wird. Die Montage der Maschine ist bis Ende 2019 geplant.

Bis 1984 flog dieses Flugzeug für die sowjetische Fluggesellschaft Aeroflot, anschließend wurde es an das Ministerium für Staatssicherheit der DDR übergeben, wo es zur Ausbildung von Antiterroreinheiten verwendet wurde. Ab 1991 in privatem Besitz, fristete die Maschine ein unauffälliges Dasein, da die geplante Verwendung als Gaststätte keine behördliche Genehmigung erhielt.

Blick ins Tupolew-134a-Cockpit FOTO:

Neben dieser Geschichte gibt es einen direkten Bezug zum Cottbuser Flugplatz, da Tu-134a-Flugzeuge des Regierungsfliegergeschwaders TG-44 wiederholt Techniker, Piloten und Angehörige der Fla-Raketentruppen von Cottbus zum Raketenschießen in die damalige UdSSR transportierten.

Das Flugplatzmuseum (Fichtestraße 1) in Cottbus hat sowohl am Ostersonntag als auch am Ostermontag geöffnet.

(mih)