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Fluchtfälle aus Cottbus in den Stasi-Akten

Cottbus. Wege in den Westen werden heute Abend in einem Vortrag über Fluchtfälle aus Cottbus in den Stasi-Akten deutlich gemacht. Mit dem Traktor, versteckt in Zügen und Autos, mit Surfbrettern, Ballons sowie Sport- und Agrarflugzeugen versuchten Bürger aus dem ehemaligen Bezirk Cottbus aus der DDR zu fliehen. red/ik

Die Abriegelung der Grenzen zu West-Berlin und zur Bundesrepublik Deutschland hielt DDR-Bürger oft nicht von ihren geplanten Fluchtversuchen ab. Der Wille, das Land zu verlassen, spiegelte sich in einer hohen Kreativität bei den Fluchtwegen und -fahrzeugen wider. Im Stadtmuseum in der Cottbuser Bahnhofstraße 22 referiert ab 17 Uhr Rüdiger Sielaff, Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), über gescheiterte, aber auch erfolgreiche Fluchten. Der Eintritt ist frei.