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Feuerwehrnachwuchs entdeckt die Berufswelt

Beim 6. Orientierungslauf für den Feuerwehrnachwuchs lernten junge Floriansjünger aus Welzow, Spremberg und Drebkau am Wochenende interessante Berufe kennen. Der Weg führte sie auch in die Schmiede von Olaf Klopsch.
Beim 6. Orientierungslauf für den Feuerwehrnachwuchs lernten junge Floriansjünger aus Welzow, Spremberg und Drebkau am Wochenende interessante Berufe kennen. Der Weg führte sie auch in die Schmiede von Olaf Klopsch. FOTO: Marion Hirche/jul1
Drebkau. Der Orientierungslauf für den Feuerwehrnachwuchs von Drebkau, Spremberg und Welzow hat schon Tradition. Am Wochenende fand er zum 6. Mal statt. jul1

Diesmal nahmen insgesamt 77 Nachwuchs-Floriansjünger in fünf Mannschaften aus Welzow, Drebkau und Spremberg teil. "In den ersten Jahren haben wir bei dem Orientierungslauf nur Feuerwehrstationen gehabt. Im letzten Jahr in Spremberg lernten wir aber dabei die Türme der Stadt kennen und deshalb wählten wir als Gastgeber dieses Jahr auch ein Thema. In Absprache mit den Jugendfeuerwehrchefs haben wir uns entschieden, an den meisten Stationen Berufe vorzustellen", so Frank Kalisch, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Stadt Drebkau.

Mit einer Karte "bewaffnet" bahnten sich die Teams in den blauen Uniformen den Weg durch Drebkau. Am Sportplatz trafen die jungen Leute auf Heiko Richter mit seiner mobilen Fahrradwerkstatt: Julian Jannack und Miguel Stein bewiesen, dass ein Reifenwechsel beim Fahrrad gar nicht so schwer ist. Einen spannenden Beruf lernten die jungen Leute dann am nächsten Stopp kennen: Schmied Olaf Klopsch erläuterte seinen Werdegang und die Entwicklung seiner Schmiede. Die Teilnehmer mussten Fragen zum Thema "Stahl schmieden" beantworten und durften dann selbst am Amboss und an der Drehmaschine aktiv werden. In der Brauerei erläuterte Thomas Kircher, wie Bier gebraut wird. Lisa Jannack konnte danach gut erklären, was man zur Herstellung des goldgelben Hopfensafts braucht. Im Drebkauer Glaswerk trafen die jungen Feuerwehrleute auf gestandene Feuerwehrkameraden und Betriebsmitarbeiter Dieter Krahl und Sven Noack. Die beiden erzählten, dass die Glaswanne des Werkes 100 Quadratmeter groß ist und täglich 320 Tonnen Glas geschmolzen werden.

Nach der Tour wurde der Wanderpokal übergeben: Zum vierten Mal in Folge konnten ihn die Drebkauer erringen.