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| 13:03 Uhr

Feuerwehr in Limberg
Neues Haus für Feuerwehr in Limberg

 Dietmar Woidke übergibt dem Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber, der Limberger Ortsbürgermeisterin Kristin Hotzkow und Ortswehrführer Daniel Nerlich den Zuwendungsbescheid für das Feuerwehrgerätehaus.
Dietmar Woidke übergibt dem Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber, der Limberger Ortsbürgermeisterin Kristin Hotzkow und Ortswehrführer Daniel Nerlich den Zuwendungsbescheid für das Feuerwehrgerätehaus. FOTO: LR / Julian Münz
Limberg. Mit dem Dorfgemeinschaftshaus soll das Feuerwehrgerätehaus zu einem Ortszentrum verschmelzen.

 

Fehlende Heizungen, kein fließendes Wasser - das Feuerwehrgerätehaus an der Limberger Hauptstraße entspricht nicht gerade modernen Ansprüchen. „Was die Feuerwehr bisher mit ihrer Fahrzeughalle hat, ist altertümlich“, fasst der Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber die missliche Lage zusammen. Längst kann das Gebäude deshalb den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse nicht mehr gerecht werden. Ein lang ersehnter Neubau des Gebäudes kann jetzt dank finanzieller Hilfe des Landes Brandenburg umgesetzt werden. Für das über 250 000 Euro teure Vorhaben steuert das Land Brandenburg im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogramms etwas weniger als die Hälfte bei.

Das Bauprojekt sieht vor, dass das neue Feuerwehrgerätehaus direkt an das 2013 restaurierte Dorfgemeinschaftshaus angegliedert wird. So könne sich das gesamte Dorfleben an einem Standort bündeln, hofft Matthias Klinkmüller, Pressesprecher der Gemeinde Kolkwitz. Im Anbau sollen eine Fahrzeughalle sowie Schulungs- und Versammlungsräume enthalten sein, die auch andere Limberger Vereine nutzen können. Zudem sind behindertengerechte Toiletten in dem Neubauplan integriert. Bis zum Ende des Jahres solle die Baumaßnahme abgeschlossen werden.

Mit dem Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, der den Zuwendungsbescheid überbringt, empfängt der Ortsteil im Dorfgemeinschaftshaus dabei hohen Besuch. Die Lindenmusiker begrüßen den Politiker am Montagmorgen mit Blasmusik, Feuerwehrleute stehen Spalier und auch das Ortsmaskottchen Limbie treibt sich vor dem Dorfgemeinschaftshaus herum.

Ordentlich Trubel für den Wochenstart, bemerkt der Ministerpräsident selbst später in seiner Rede: „Auch für mich ist das eher ungewohnt“, würdigt er den Empfang am Montagmorgen.

In seiner Rede betont Woidke die Wichtigkeit der Feuerwehrleute: „Wir hatten bei Waldbränden noch nie eine so große Bedrohung von Menschenleben und Eigentum“, so der Ministerpräsident. Gerade in solchen Situation werde klar, welche Leistungen Feuerwehrleute unter dem Einsatz ihres Lebens erbrächten. „Wenn Sie irgendwo jemanden in Feuerwehruniform sehen, gehen Sie hin und sagen Sie danke“, rät Woidke den Gästen deshalb.

Der Kolkwitzer Bürgermeister Karsten Schreiber freut sich ebenfalls, dass das lang herbeigesehnte Vorhaben nun endlich umgesetzt werden kann. „Es ist wirklich an der Zeit, dass hier etwas getan wird“, so Schreiber in seiner Rede vor Limberger Feuerwehr- und Vereinsvertretern.   Abgesehen von den nicht vorhandenen Sanitärlagen sei schließlich auch die aktuelle Lage des Hauses an der Limberger Straße unzureichend: „Die Ausfahrt ist so knapp zur Straße, dass die Kameraden beim Einsatz aufpassen müssen, nicht selbst überfahren zu werden“, so der Bürgermeister.

Ortsbürgermeisterin Kristin Hotzkow sieht in dem neuen Dorfzentrum gar die „Keimzelle unseres kulturellen Wirkens“. Schon jetzt seien zahlreiche Limberger Vereine, etwa die Lindenmusikanten, der gemischte Chor sowie Jugend- und Seniorengruppen im Dorfgemeinschaftshaus beheimatet. „Sie sehen, dieses Haus wird gut genutzt“, kann Hotzkow jetzt schon versprechen.