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Feuerwehr-Olympiade: Training bei bis zu minus 110 Grad

Unter Aufsicht von Stefanie Rasner nutzen die Feuerwehrsportler die Kältekammer im Bereich Physiotherapie des Carl-Thiem-Klinikums.
Unter Aufsicht von Stefanie Rasner nutzen die Feuerwehrsportler die Kältekammer im Bereich Physiotherapie des Carl-Thiem-Klinikums. FOTO: CTK
Cottbus. Die Landesauswahlen der Frauen und Männer im Feuerwehrsport bereiten sich zurzeit intensiv auf die bevorstehende Feuerwehr-Olympiade vor und haben dafür zum ersten Mal auch die Kältekammer des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums genutzt. Bei bis zu minus 110 Grad Celsius drehten sie zu den Klängen von Helene Fischers "Atemlos" ihre Runden. red/pos

Die Musik in der Kältekammer dient in erster Linie der Anregung zum Bewegen.

Kirsten Noack, Teamleiterin der ersten Mannschaft, konnte die Kälte gut aushalten: "Wir haben das alle zum ersten Mal gemacht, aber dadurch, dass man sich bewegt, war es gar nicht so schlimm." Nur der Nebel habe mitunter die Sicht behindert.

Die Bewegung in der Kältekammer, die nur wenige Minuten dauert, hilft vor allem Rheumapatienten. Bei Leistungssportlern dient sie der Regeneration, aber auch der Leistungssteigerung. Bis zur Abfahrt zur Olympiade stehen fünf weitere Termine in der Kältekammer des CTK auf dem Vorbereitungsplan.

Die Kältekammer des Carl-Thiem-Klinikums ist die einzige im Land Brandenburg - mit Ausnahme der Kältekammer im Leistungszentrum Kienbaum, die für die Bevölkerung allgemein nicht zugänglich ist. Die CTK-Kältekammer wird vor allem von Rheumapatienten genutzt und ist nicht nur für CTK-Patienten, sondern auch für die ambulante Behandlung offen. Sie besteht aus drei Kammern, die minus zehn, minus 60 und minus 110 Grad Celsius kalt sind.

Die Feuerwehr-Olympiade findet vom 9. bis 16. Juli in Villach im österreichischen Kärnten statt. Daran nehmen bei den Frauen die Teams Brandenburg 1 und Brandenburg 2 sowie Mecklenburg-Vorpommern 1 teil. Sie haben sich bei den Deutschen Meisterschaften für die Olympiade qualifiziert. Bei den Männern sind es die Teams Lausitz, Märkisch-Oderland und Mecklenburg-Vorpommern 2. Die Olympiade findet alle vier Jahre statt. Es gibt Einzel- und Teamwertungen.