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Feuerwehrsport
Feuerwehr dankt CTK: Medaillen dank Kältekammer

Unter Aufsicht von Stefanie Rasner nutzten die Feuerwehrsportler die Kältekammer im Bereich Physiotherapie des Carl-Thiem-Klinikums.
Unter Aufsicht von Stefanie Rasner nutzten die Feuerwehrsportler die Kältekammer im Bereich Physiotherapie des Carl-Thiem-Klinikums. FOTO: Archivfoto: Susann Winter/CTK / Susann Winter/CTK
Cottbus. „Unsere Medaillen lassen sich durchaus auf die Nutzung der Kältekammer im Carl-Thiem-Klinikum (CTK) zurückführen.“ Das sagt Ronny Heppchen, Physiotherapeut der Feuerwehrsportler, die bei der Olympiade im österreichischen Villach im Juli mehrere Medaillen geholt haben. Und so war es den Beteiligten wichtig, sich noch einmal beim CTK zu bedanken.

 Zur Leistungssteigerung haben die Besuche in der Kälte zwar nicht beigetragen, dazu war die Dauer der Behandlung zu kurz. Eine verbesserte Regenerationsfähigkeit konnte Ronny Heppchen aber durchaus feststellen: „Die Sportler waren zwischen den Wettkämpfen deutlich fitter. Und das hat am Ende gereicht, um noch ein paar Prozente rauszukitzeln.“

 Selbst im Feuerwehrsport gehen heutzutage Profisportler an den Start. Obwohl auch die Brandenburger Feuerwehrsportler vier bis fünf Mal pro Woche trainieren, war ihnen vor der Olympiade klar: „Das müssen wir realistisch sehen.“ Umso größer war die Freude über Silber bei den Frauen in der Königsdisziplin, dem Löschangriff nass, und über zweimal Silber und zweimal Bronze bei den Männern. Alle deutschen Medaillen bei der Olympiade gingen nach Brandenburg. Benny Bastisch, verantwortlich für den Feuerwehrsport in Cottbus, stellt daher auch fest: „Wir sind der Bayern München des Feuerwehrsports – was die Leistungen angeht, leider nicht, was die finanzielle Ausstattung angeht.“

Die Medaillengewinner kommen aus Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Märkisch-Oderland.

(red/dsf)