Erstmals mit dabei ist „Spreewald Survival“ aus Vetschau, wie Jens Taschenberger vom Familienmagazin „Lausebande“ als Veranstalter informiert. Erlebnispädagogen mit Basislager auf einem Bauernhof in Raddusch wollen Kindern und Jugendlichen zeigen, wie man auch ohne technische Hilfsmittel in der Natur überleben kann. „Das ist wie Indiana Jones“, sagt Taschenberger.

Die Feriencamp Messe erlebt bereits ihre sechste Auflage. Erstmals müssen die Besucher Eintritt bezahlen. Fünf Euro kostet die Familienkarte für Eltern inklusive aller eigenen Kinder beziehungsweise für Großeltern mit ihren Enkeln. „Der Strukturwandel ist angekommen, die Taschen werden enger“, sagt Taschenberger bedauernd. Soll heißen: Es wird immer schwieriger, Sponsoren zu finden.

Für ihr Eintrittsgeld bekommen die Besucher auf 2500 Quadratmetern einen Überblick geboten über Sprach-, Sport-, Städte- und Jugendreisen, die bundesweit tätige Veranstalter, aber auch regionale Akteure im Programm haben. Das Angebot reicht von Tagesbetreuung über Reitercamps in der Nähe bis hin zu internationalen Sprachreisen.

Daneben gibt es einen Sportparcours mit 13 Stationen, bei dem man sich beispielsweise im Minigolf, Basketball, Kunstrad, Fechten oder Kampfsport ausprobieren kann. Viele Cottbuser Vereine unterstützen diese Aktion und gehen selbst gezielt auf Nachwuchssuche. Zum Aktiv- und Spaßbereich gehören aber auch die Lego-Werkstatt, das Zirkusprojekt Harlekids sowie ein Indoor-Spielplatz.

Die Feriencamp Messe ist am 24. Februar von 10 bis 18 Uhr in der Lausitz-Arena, Dresdner Straße 18, geöffnet.