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| 16:09 Uhr

Fehrow
Fehrow hat viel Besonderes zu bieten

 Rund 60 Fehrower kamen zur traditionellen Woklapnica, der Jahresauftakt-Einwohnerversammlung, ins Fehrower Sportlerheim.
Rund 60 Fehrower kamen zur traditionellen Woklapnica, der Jahresauftakt-Einwohnerversammlung, ins Fehrower Sportlerheim. FOTO: Marion Hirche
Fehrow. Etwa 60 Fehrower trafen sich zur Woklapnica, Einwohnerversammlung zum Jahresauftakt. Von Marion Hirche

(jul) Viele Fehrower sorgten für ein abwechslungsreiches Kulturjahr 2018 in ihrem Ort. Beate Apitz fasste bei der Woklapnica, der traditionellen Jahresauftakteinwohnerversammlung am Wochenende im Fehrower Sportlerheim, das abwechslungsreiche Geschehen im letzten Jahr zusammen.

In Fehrow gibt es – wie in vielen Nachbardörfern auch – die Fastnachtsaktivitäten der Jugend und der Männer: das Osterfeuer, das Maibaumaufstellen, das Hahnrupfen, das Sportfest. Aber in dem Ortsteil der Gemeinde Schmogrow-Fehrow weist das Programm des vergangenen Jahres auch wieder seine Besonderheiten auf. Hier hatte sich schon 2014 eine Frauengruppe gegründet, die sich in der Spintezeit trifft, um gemeinsam Handarbeiten zu machen. 2018 haben sie für die „Tisch-3-Crew“, eine weitere Fehrower Gruppe, Mützen gestrickt. Außerdem haben sie Mützchen und Schuhchen für die Frühchenstation des Carl-Thiem-Klinikums hergestellt. Dort ist das Geschenk sehr gut angekommen.

Die Schlepperfreunde Fehrow haben im letzten Jahr bereits ihr 10. Treckertreffen durchgeführt, diesmal mit mehr als 300 ausgestellten Traktoren, mit dem 1. Bauernball sowie einer Aussichtsplattform, die aus Gerüstteilen aufgebaut wurde. Die „Tisch-3-Crew“, eine Männergruppe, die etwas für das Dorf tun will, hat das Nikolausfest organisiert. Zu den Besonderheiten gehören auch die Bastelangebote für Jedermann von Simone Hölzner zu Ostern sowie zum Advent. Weit über die Dorfgrenzen hinaus ist die Fehrower Theatergruppe bekannt. 2018 haben die Hobbymimen mit „Pension Schöller“ einen Klassiker aufgeführt, wie immer natürlich mit vielen Bezügen zum regionalen Geschehen. Der Saal war immer ausverkauft und mancher hatte nach der Vorstellung Zwerchfellschmerzen vom vielen Lachen.

Bürgermeister Joachim Emmrich bedankte sich bei den vielen ehrenamtlich aktiven Fehrowern. Er konnte davon berichten, dass die Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen sind, sodass jetzt der Fördermittelantrag gestellt werden kann. Die Burger Straße wurde auf einer Länge von 420 Metern im Aufbau erneuert. In Fehrow wurde im Dezember der 30. Geburtstag des Kita-Standortes gefeiert. Derzeit besuchen diese Einrichtung 57 Kinder. Dieses Jahr soll der Antrag auf Erweiterung für bis zu 68 Mädchen und Jungen gestellt werden. Um dort genügend Platz zu haben, musste die Jugend den dortigen Raum räumen. Sie ist jetzt in einen Doppelcontainer umgezogen. Der Redner bedankte sich für das Verständnis der Jugendlichen. Insgesamt 16 000 Euro hat die Gemeinde für das Ersatz-Jugend-Domizil investiert. Joachim Emmrich sprach auch über Aktivitäten in Schmogrow: Hier hat die Trauerhalle neue Fenster und ein Dach  bekommen.  Es gab eine Fördermittelzusage für den Anbau an das Schmogrower Sportlerheim. Der Bürgermeister wies auf die begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde hin und erklärte, dass Schmogrow –Fehrow prüft, wie in Zukunft bei der Bibliotheks- und bei der Tourismusabgabe an das Amt Einsparungen möglich sind. Gemeindevertreter appellierten an die anwesenden Frauen, sich bei der Kommunalwahl am 26. Mai einzubringen.

Stefan Domann übernahm die Präsentation der Fehrower  Jahresstatistik. Die Einwohnerzahl ist von  322 auf 326 gewachsen.

In der Diskussion  wiesen die Bürger auf Schäden an der Fehrower Trauerhalle  und auf zerschlagene  Scheiben am Buswartehäuschen hin. Es gab auch Nachfragen zum Grundstück des ehemaligen Ledigenwohnheims. Hier verwies Emmrich auf das Amt. Als neue Fehrower stellten sich Bianca Markus, die in ihr Heimatdorf zurückgekommen ist, und Stefan Feige vor. Beide erwarten 2019 ihr zweites Kind.