Nach dem Reisebuch ‚Aus Mehemed Alis Reich' von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, 1837“ .
Nach der Lektüre des Reisebuches, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung, habe Sigrid Noack das unikate Künstlerbuch „Rosenlicht“ geschaffen. Die dazu nötigen Recherchen hätten die Künstlerin zu einer weiteren Beschäftigung mit Pücklers Orientreisen bewogen. Die Ausstellung dokumentiere ihre intensive und langjährige Auseinandersetzung mit der Faszination des Orients und der Person Pücklers. Die Ausstellung „Bewegtes Terrain“ sei „der Dialog einer zeitgenössischen Künstlerin mit dem Werk Fürst Pücklers“ , heißt es in der Mitteilung weiter. Dieser Dialog setze fort, was mit der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land, der Aufnahme des Pücklerparks Bad Muskau ins Weltkulturerbe und der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Schloss Branitz begonnen wurde: die Offenlegung internationaler Bezüge in Pücklers Werk und seiner internationalen Ausstrahlung.
In der Ausstellung werden Werke von Sigrid Noack gezeigt, die ebenfalls von den Begegnungen mit der orientalischen Welt inspiriert sind. Darunter sind sowohl realistische Arbeiten aus den achtziger Jahren als auch einige der seit Mitte der 1990er-Jahre entstandenen freien abstrakten Werke. Die Wirkung des Orients auf beide Künstler erscheint als das verbindende Element. Der Eintritt beträgt zwei Euro. (pm/ue)