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| 02:34 Uhr

Fastenzeit ist für mich …

Cottbus. "7 Wochen ohne" heißt die Fastenaktion der evangelischen Kirche. In der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern halten Christen die Fastenzeit, eine Zeit der Vorbereitung auf das höchste Fest der Christenheit: Ostern. In dieser Zeit verlassen aber längst auch Nichtchristen ausgetretene Pfade. Manche machen einen Bogen um den Kühlschrank, andere meiden den Zigarettenautomaten, trinken keinen oder weniger Alkohol, verzichten auf das Auto, fahren mit dem Fahrrad oder gehen, der Gesundheit zu Liebe, zu Fuß zur Arbeit. nzn1 nzn1

Die RUNDSCHAU hat Cottbuser gebeten, den Satz "Fastenzeit ist für mich …" zu vervollständigen:

Johannes Ringelhann, Sozialsekretär: "… Zeit der inneren Umkehr. In dieser Zeit verzichte ich bewusst auf Fernsehen und Alkohol."

Michael Schierack, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburg: "… keine Schokolade, kein Eis und Kuchen. Und das mache ich wirklich!"

Holger Kelch, Bürgermeister und Geschäftsbereichsleiter Finanz- und Verwaltungsmanagement bei der Stadt Cottbus: "… Zeit der Rückbesinnung auf das irdische Dasein. Das heißt für mich, bewusst in der österlichen Fastenzeit auf Dinge zu verzichten, die man sonst täglich hinnimmt, z.B. Süßigkeiten!"

Martin Schüler, Intendant am Staatstheater Cottbus: "….ist für mich unwichtig!"

Martina Münch, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg: "… eine Zeit der Besinnung, der inneren Reinigung und der Klärung - man kann Ballast abwerfen und sich für Neues öffnen!"

Ralf Braun, Vorstandsmitglied der Sparkasse Spree-Neiße: "… das Ende der Karnevalszeit. Die Buß- und Fastenzeit weckt in mir Erinnerungen an meine Kindheit: aufgewachsen in einer katholischen Familie hieß es für uns Kinder, komplett auf alle Süßigkeiten zu verzichten. Natürlich haben wir uns ‚strikt' daran gehalten. Meine Einstellung für diese Zeit heute. Eher von allem ein bisschen weniger und dafür bewusster leben!"

Zum Thema:
Die Katholische Propsteigemeinde "Zum Guten Hirten" in Cottbus lädt zu Beginn der Fastenzeit zu "Ora et Labora Tagen" ein, die am 14. und 15. März auf dem Kirchengelände der Marien- und Christuskirche stattfinden. "Ora et Labora - Bete und Arbeite" soll praktisch gelebt werden. Erwachsene und Kinder sind zu diesen Gemeinschaftstagen willkommen. Neben Gottesdiensten steht das konkrete Arbeiten, z.B. die Grundstückspflege der Kirchengemeinden, die Reinigung liturgischer Geräte, Näharbeiten und kleine Bauaufgaben. Anmeldungen oder nähere Auskünfte dazu unter propstei@kath-cottbus.de oder unter der Telefonnummer des Propsteipfarramtes: 0355 / 3806710. nzn1