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Fast alle Siebtklässler kommen auf Wunschschule

Cottbus. "Zuweisungsanordnung" ist ein Wort, das im Zusammenhang mit dem Ü 7-Verfahren schon oft für Ärger gesorgt hat: Eine derartige Zuweisungsanordnung bekommen alle Schüler, die beim Übergang auf die weiterführende Schule keinen Platz an ihrer Erst- oder Zweitwunschschule finden. In diesem Jahr musste das Staatliche Schulamt nur in 16 Fällen zu diesem Mittel greifen. Andrea Hilscher

14 Mal wurden Schüler an die Sachsendorfer Oberschule verwiesen, zwei Schüler gehen nach Verfügung auf die Gutenberg-Oberschule Forst. Möglich wurde dieses vergleichsweise unkomplizierte Verfahren nur durch eine deutliche Ausweitung der Zügigkeit an begehrten Schulen. Die Ergebnisse für Cottbus: Die Fontane-Gesamtschule bildet sechs 7. Klassen, nimmt 128 Schüler auf und erfüllt alle Erst- und Zweitwünsche. Lausitzer Sportschule: vier 7. Klassen mit 60 Schülern. Sachsendorfer Oberschule: vier Klassen mit 77 Schülern, davon 42 im Erst- und Zweitwunsch. Paul-Werner-Oberschule: fünf Klassen, 130 Schüler. Humboldt-Gymnasium: drei Klassen, 76 Schüler, alle im Erst- oder Zweitwunsch. Leichhardt-Gymnasium: drei Klassen, 84 Schüler. Niedersorbisches Gymnasium: zwei Klassen, 56 Schüler. Steenbeck-Gymnasium: zwei Klassen, 47 Schüler. Pückler-Gymnasium: drei Klassen, 87 Schüler.

Die Ergebnisse für Spree-Neiße: Oberschule Forst: drei 7. Klassen, 61 Schüler, davon drei Zuweisungen. Oberschule Döbern: zwei Klassen, 52 Schüler. Oberschule Peitz: zwei Klassen, 50 Schüler. Grund- und Oberschule Burg: zwei Klassen, 36 Schüler. Oberschule Guben: drei Klassen, 59 Schüler. Oberschule Spremberg: drei Klassen, 73 Schüler. Jahn-Gymnasium: drei Klassen, 86 Schüler. Strittmatter-Gymnasium: drei Klassen, 85 Schüler. Pestalozzi-Gymnasium: zwei Klassen, 53 Schüler.