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Fantasievolle Schnitzereien bei der Nacht der Kürbisgeister

Hoch her ging es bei der Nacht der Kürbisgeister am Sonnabend am Burger Bismarckturm.
Hoch her ging es bei der Nacht der Kürbisgeister am Sonnabend am Burger Bismarckturm. FOTO: Hirche/jul1
Burg. Zahlreiche Familien zog es am Samstag zum Burger Bismarckturm. Mit 32 unterschiedlichen Kürbiskreationen stellten sie sich der Jury.

(jul1) Die Nacht der Kürbisgeister lockte am Sonnabend zahlreiche Familien an den Burger Bismarckturm. 32 Kürbisschnitzereien wurden für den Wettbewerb um die schönsten Kürbiskunstwerke eingereicht. Die Jury mit der Burger Bürgermeisterin Ira Frackmann, dem Burger Wendenkönigspaar Alice I. und Benjamin I., mit der Burger Tourismusamtschefin Nicole Schlenger und mit zwei Müttern hatte keine leichte Entscheidung. Viele tolle Ideen gab es. Da wurden aus Kürbissen die Hasengesichter von Hoppel und Poppel geschnitzt, in eine große Frucht wurde eine Eule reingeschnitzt, und mehrere Kürbisse wurden zu einem Raumschiff.

Jeder der Jurymitglieder suchte sich seinen Favoriten raus. Prämiert wurden das Kürbis-Kinderkarussell von Daniela Klima aus Calau, der Spreewald-Troll von Karl Müller aus Babow. "Als wir vergangenes Jahr nach der Kürbisgeisternacht nach Hause gefahren sind, da haben wir die Mühle gesehen und deshalb haben wir beschlossen, eine Mühle aus Kürbissen zu bauen", erklärten Falko Hermann und Dominic Jarick aus Burg bei der Siegerehrung.

Gleich zwei Preise holte sich Victoria Thiemar aus Burg. Sie zeichnete für den Geburtstagstisch für den Bismarckturm, der Turm hat dieses Jahr seinen 100. Geburtstag;, und mit ihrem Bruder Vincent zusammen für einen Springbrunnen verantwortlich. Im Kürbis-Springbrunnen der Thiemargeschwister leuchtete nicht nur Licht, sondern es sprudelte auch wirklich Wasser. Schnitz- und Zierkürbisse, aber auch Moos, Blumen, Eicheln, Kastanien wurden verwendet. Ein Maiskolben wurde zur Zigarre. Mehrheitlich reichten Kinder Kunstwerke ein.

Viele haben die Kunstobjekte auf Zeit mit ihren Eltern, einige auch mit ihren Großeltern zusammen geschaffen. Mit ihren Helfern erlebten sie auch das Bühnenprogramm bei der Veranstaltung. Die Gruppe Braxas A begeisterte mit Feentänzen, lebendig werdenden Spielzeug und einer furiosen Feuershow. Flamme e Fabulee, zwei Künstler auf Stelzen in wunderschönen Kostümen, erzählten das Märchen von den Burger Stadtmusikanten. Die Kinder und Jugendlichen vom Tanzstudio Mareike Linzer bekamen viel Beifall für ihre Tänze. Wie immer kam das Feuerwerk besonders gut an. Burger Gastronomen rundeten das Fest mit leckeren Angeboten, wie Kürbisbowle oder Kürbispuffer ab.

"Es war ein sehr schöner Abend" waren sich Jessica und Janine Mi ckolay und Conny Stark am Ende einig. Corina Schulz schwärmte vor allem vom Feuerwerk. Kristin Rieger hätte sich noch mehr Angebote für Kinder gewünscht, und mancher hätte sein Getränk nach dem Feuerwerk noch mit etwas Musik ausgetrunken. Celine Dubian und Leo Brodka, zwei Burger Jugendliche, hatten viel Spaß am Abend und auch schon beim Schnitzen ihrer Kürbiskatze mit Gurkenschwanz.