Die wohl eleganteste und stilvollste Disziplin der Gespannfahrer ist die Dressur. Sie ähnelt der entsprechenden Reitdisziplin, es gibt aber Punkte für stilechte Kleidung, Ausrüstung und traditionelle Bauweise der Kutschen.

Die vorgeschriebene Dressuraufgabe wird auswendig auf einem Platz, dem sogenannten Fahrviereck, gefahren und besteht, wie beim Reiten, aus bestimmten Hufschlagfiguren, die in den vorgegebenen Gangarten zu absolvieren sind.

Die Dressur ist in einzelne Lektionen aufgeteilt, wobei es hierfür Noten von 0 bis 10 gibt. Am Ende ergeben die Punkte eine gewisse Strafpunktzahl, die in die kombinierte Wertung mit einfließt. Die Gespannpferde müssen alle drei Disziplinen beherrschen. Innerhalb eines Wettkampfes darf ein Pferd nach vorheriger Ansage ausgetauscht werden.