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| 16:40 Uhr

Sachbeschädigung am Japanischen Pavillon in Cottbus
Fachleute befreien Denkmal von Graffiti-Schmierereien

 Im April brachte Holger Kretzschmar das Denkmalschild am Pavillon an.
Im April brachte Holger Kretzschmar das Denkmalschild am Pavillon an. FOTO: LR / Silke Halpick
Cottbus. Mitarbeiter des Rathauses gaben Arbeit in Auftrag.

Fachleute haben am Mittwoch den japanischen Pavillon am Cottbuser Puschkinpark von Graffiti-Schmierereien befreit. Den Auftrag dafür erhielten zwei Firmen aus Cottbus und Hoyerswerda von den Mitarbeitern des Rathauses. So erklärt Madeleine Henning-Waniek vom Pressebüro der Stadt: „Der Pavillon ist uns wichtig, nicht zuletzt wegen des aufwändigen Frühjahrsputzes in diesem Jahr und wegen des Modellstadtrundganges in der vergangenen Woche, bei dem er ebenfalls eine bedeutende Rolle spielte.“ Es sei „überaus bedauerlich“, dass der Pavillon immer wieder beschädigt werde, sagt Madeleine Henning-Waniek. Eine der beauftragten Firmen habe am Mittwoch die Graffiti-Schmierereien entfernt. Das zweite Unternehmen habe den Sockel neu gestrichen. Die Arbeiten kosteten nach Angaben des Pressebüros ungefähr 500 Euro.

Die Mitglieder des Altstadtvereins hatten das Denkmal zwar erst in der vergangenen Woche mit frischer Farbe versehen. Doch es blieb lediglich für fünf Tage unversehrt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, nachdem sowohl der Sockel des Pavillons als auch ein Teil der Stadtmauer in der Nacht zum Montag beschmiert wurde.

Gottfried Lindner vom Bürgerverein Cottbus-Mitte und weitere Nachbarn setzen sich nun dafür ein, dass eine Videoüberwachung am Puschkinpark und der Stadthalle eingerichtet wird. Nur so lasse sich den Tätern das Handwerk legen, erklärt Gottfried Lindner. Schließlich hätten engagierte Einwohner den Pavillon in den vergangenen Jahren immer wieder von Schmierereien befreit, um kurz darauf festzustellen, dass er erneut beschädigt wurde.