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Experten untersuchen Klimawandel in historischen Gärten

Cottbus. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Historische Gärten im Klimawandel" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften traf sich am Samstag in Schloss und Park Branitz. Sie untersucht in mehreren bedeutenden historischen Parkanlagen die Folgen des Klimawandels. red/ik

Im Mittelpunkt stehen der Berliner Tiergarten, der Wörlitzer Park (Sachsen-Anhalt), der Park Babelsberg und der Park Branitz in Cottbus. In dem Forschungsprojekt geht es darum, ob und wie historische Gärten, Parkanlagen und Kulturlandschaften unter veränderten klimatischen Bedingungen zukünftig fachgerecht bewahrt werden können. In Branitz informierte sich Kulturministerin Martina Münch (SPD) über die Arbeit der Forschungsgruppe. "Klimaveränderungen sind ein sehr relevantes Thema bei der Sicherung kulturellen Erbes", betont Martina Münch, die das interdisziplinäre Projekt begrüßt. "Die Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften bringt Expertinnen und Experten zusammen und ist ein hervorragendes Beispiel für eine Wissenschafts- und Kulturkooperation", betonte sie. Die Pflege der bedeutenden historischen Park- und Schlossanlagen sei in Brandenburg zentrales Anliegen.