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| 12:27 Uhr

Erfindung
Ex-Cottbuser im Finale der Raab-Show

Paul Klarhöfer, Maximilian Gassner und Thomas Janowski (v.l.)
Paul Klarhöfer, Maximilian Gassner und Thomas Janowski (v.l.) FOTO: Ridetronic
Cottbus/München. Der frühere BTU-Student Paul Klarhöfer (27) steht Samstag im großen Finale der Raab-Show „Das Ding des Jahres“.

Der frühere BTU-Student Paul Klarhöfer (27) steht am Samstag, 10. März, im großen Finale der Raab-Show „Das Ding des Jahres“.

Zusammen mit zwei Kollegen hatte Klarhöfer vor drei Wochen eine pfiffige Erfindung im TV vorgestellt:

ein modernes E-Bike, das so schön ist wie ein klassisches unmotorisiertes Fahrrad, dabei den Komfort des Elektroantriebs bietet.

Die Juroren Lena Gercke, Joko Winterscheidt und der Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog hatten das Rad genau unter die Lupe geommen, auch beim Publikum war es gut angekommen, der Einzug ins Finale war geschafft.

„Jetzt sind wir selbst sehr gespannt“, sagt der ehemalige Cottbuser. Insgesamt stehen acht Erfinderteams im Finale – und nur eine Team kann den Hauptgewinn abgreifen, einen Werbeetat von 2,5 Millionen Euro, den ProSieben den Gründern auf seinem Sendeplatz zur Verfügung stellt.

Paul Klarhöfer: „Das wäre natürlich fantastisch. Aber eigentlich sind wir schon jetzt absolute Gewinner. Die Sendung hat uns unglaublich bekannt gemacht.“ Die Webseite seiner Firma Ridetronic hatte nach der TV-Ausstrahlung der ersten Sendung 50 000 Klicks, die Mailfächer des Teams quollen über. „Unsere Auftragslage ist jetzt so gut, dass wir in der Fertigung mit höheren Stückzahlen planen können und den Preis unseres Rades um 500 Euro senken konnten.“ Das schlanke E-Bike wiegt nur 13 Kilo, punktet mit seinem eleganten Design und kostet aktuell 2500 Euro.

Ob er damit auch die Zuschauer überzeugen kann, wird sich am Samstagabend zeigen. Paul Klarhöfer: „Wenn wir gewinnen, wäre das ein Traum. Aber happy sind wir eigentlich schon jetzt.“

(hil)